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Australian Open Der große Auftritt von Ella Seidel: Abends gegen Sabalenka

Will 2024 auf der Damen-Tour durchstarten: Ella Seidel.

Will 2024 auf der Damen-Tour durchstarten: Ella Seidel.

Frank Molter/dpa

Melbourne (dpa) - Im vergangenen Jahr spielte Ella Seidel bei den Australian Open noch im Wettbewerb der Juniorinnen. Nach einer Niederlage gegen die Britin Ranah Akua Stoiber war 2023 im Achtelfinale Schluss. Die Erwartungen der 18 Jahre alten Hamburgerin bei ihrer ersten Teilnahme bei den Damen waren daher nicht besonders groß.

«Ich wollte erst einmal nur dabei sein. Dass ich mich qualifiziert habe, macht mich überglücklich. Das hat meine Erwartungen schon mehr als erfüllt», sagte Seidel, nachdem sie sich in Melbourne durch drei Siege in der Qualifikation gleich bei ihrem Grand-Slam-Debüt einen Platz im Hauptfeld gesichert hatte.

Der Lohn: Ein Duell mit Titelverteidigerin Aryna Sabalenka aus Belarus. Und das auch noch in der prestigeträchtigen Night Session in der Rod Laver Arena. «Night Session in so einer großen Arena, das wird mega-cool», sagte Seidel vor der Partie an diesem Sonntag (zweites Spiel nach 9.00 Uhr/Eurosport). «Ich freue mich sehr auf das Match, bin sehr gespannt und werde auf jeden Fall alles geben.»

Volle Konzentration auf Tennis

Das tut Seidel nun schon eine ganze Weile. Seit sie das Abi in der Tasche hat, kann sich die Norddeutsche ganz auf Tennis konzentrieren. Und das zahlt sich aus. Schon gegen Ende des vergangenen Jahres zeigte Seidel starke Leistungen, gewann unter anderem ein ITF-Turnier in Bratislava.

Die gute Form nahm sie mit ins neue Jahr, in dem sie erstmals komplett auf der Damen-Tour unterwegs sein wird. «Ich freue mich auf das, was kommt», sagte Seidel. Doch zunächst einmal steht das Duell mit der Weltranglisten-Zweiten Sabalenka im Fokus. «Ich habe die großen Namen gesehen und ein bisschen gescherzt, es wäre doch cool, gegen Sabalenka zu spielen», berichtete Seidel.

«Im Nachhinein muss ich sagen, wäre es natürlich cool gewesen, wenn es erst in der zweiten oder dritten Runde dazu gekommen wäre», sagte sie angesichts ihrer klaren Außenseiterrolle. «Aber ich nehme es so, wie es ist und freue mich sehr auf das Match», sagte Seidel, die in Melbourne von Deutschlands Damen-Chefin Barbara Rittner betreut wird.

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