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Bundesliga Topspiel in Dortmund: Tuchel muss Kimmich-«Lösung» finden

Ist im Mittelfeld dünn besetzt: Bayern-Coach Thomas Tuchel.

Ist im Mittelfeld dünn besetzt: Bayern-Coach Thomas Tuchel.

Tom Weller/dpa

München  (dpa) - Bayern-Trainer Thomas Tuchel wird nach dem ersten Bundesliga-Platzverweis von Joshua Kimmich im Topspiel gegen Borussia Dortmund mal wieder besondere Kreativität beweisen müssen.

Der Fußball-Nationalspieler wird nach seiner Roten Karte beim 8:0 des deutschen Rekordmeisters gegen Darmstadt 98 am kommenden Samstag im BVB-Stadion gesperrt fehlen.

«Das ist extrem unglücklich, weil Joshua ein Schlüsselspieler in der Mitte des Feldes ist», kommentierte Tuchel. Kimmich sei ein Spieler, der gerade in großen Partien darauf brenne, «dem Spiel den Stempel aufzudrücken und den Unterschied zu machen». Kapitän Manuel Neuer sprach ebenfalls nach seinem gelungenen Comeback im Tor davon, dass seiner Mannschaft «die Rote Karte sehr wehtun» werde. «Joshua wird uns in unserer Achse als Leistungsträger und Führungsspieler fehlen», äußerte der 37 Jahre alte Torwart.

Dünn besetztes Mittelfeld

Das Bayern-Problem ist: Im dünn besetzten Mittelfeld fehlt aktuell ohnehin schon Leon Goretzka nach einem Mittelhandbruch vor einer Woche in Mainz. «Wir müssen Lösungen finden», sagte Tuchel. Vielleicht kann Goretzka doch zusammen mit dem fitten Konrad Laimer die Zentrale besetzen. «Leon kann zurückkommen», sagte Kimmich hoffnungsvoll. «Der Platzverweis war sehr blöd», bemerkte der 28-Jährige zu seiner Notbremse gegen Darmstadts Marvin Mehlem nach einem selbst verschuldeten Ballverlust. «Ich ärgere mich sehr, dass ich gegen Dortmund fehle», sagte Kimmich am Samstagabend.

Dafür ist Nationaltorhüter Neuer knapp elf Monate nach seinem schweren Beinbruch rechtzeitig vor dem BVB-Spiel zurück. «Ich ziehe alle Hüte», sagte Tuchel. «Man kann sich vorstellen, welches Mindset man benötigt, um nach so einer Verletzung zurückzukommen. Das schaffen nicht viele. Das ist eine sensationelle Leistung. Dafür gebührt ihm der höchste Respekt. Er hat sensationell gut gespielt».  

Vor dem Topspiel in Dortmund könnte Neuer noch weitere Spielpraxis im DFB-Pokal gegen den 1. FC Saarbrücken sammeln. «Jedes Spiel tut mir natürlich gut», sagte der Torwart. Die Entscheidung werde aber der Trainer treffen. Tuchel äußerte sich am Samstag dazu noch nicht konkret: «Jetzt hoffen wir, dass Manu keine Reaktion zeigt und fit bleibt.»

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