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Champions League Goldgrube Königsklasse: Auch Bundesliga-Quartett sahnt ab

Holte mit Manchester City 2023 den Königsklassen-Pott: Ilkay Gündogan.

Holte mit Manchester City 2023 den Königsklassen-Pott: Ilkay Gündogan.

Martin Rickett/Press Association/dpa

Monaco (dpa) - Die Überweisungen der UEFA in der Champions League fallen auch in der letzten Saison vor der großen Königsklassenreform wieder üppig aus.

Wie aus dem Circular Nr. 35/2023, das der Fußball-Kontinentalverband Anfang Juli an seine Mitglieder verschickte, hervorgeht, werden vor der erwarteten Erhöhung in der Saison 2024/25 diesmal erneut insgesamt 2,002 Milliarden Euro an die 32 Mannschaften inklusive der vier deutschen Teilnehmer Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Union Berlin ausgeschüttet. Dabei gibt es vier Prämien-Kategorien.

Startgeld

Jede Mannschaft bekommt für die Gruppenphase eine fixe Summe von 15,64 Millionen Euro, das steht schon vor der Auslosung am Donnerstag (18.00 Uhr) in Monaco fest.

Punkt- und Erfolgsprämien

Pro Sieg in der Gruppenphase (6 Spiele) gibt es 2,8 Millionen Euro, für ein Unentschieden 930.000 Euro. Die bei jedem Remis von der UEFA eingesparten rund 930.000 Euro werden nachträglich unter allen Clubs aufgeteilt, wobei die Anzahl der Siege jedes Teams maßgeblich für den Verteilungsschlüssel ist.

Nach der Gruppenphase wird weiter Kasse gemacht. Für den Einzug ins Achtelfinale gibt es 9,6 Millionen Euro, für das Viertelfinale weitere 10,6 Millionen Euro. Jeder Halbfinalist erhält nochmals 12,5 Millionen Euro und die beiden Finalisten streichen noch 15,5 Millionen Euro ein.

Der Sieger des Endspiels am 1. Juni 2024 im Londoner Wembleystadion bekommt eine weitere Prämie von 4,5 Millionen Euro und zusätzlich 3,5 Millionen Euro als Teilnehmer des UEFA-Supercups - dem Spiel gegen den Gewinner der Europa League. Dem Gewinner dieser Partie winkt noch mal eine Million Euro. Im Idealfall könnte ein Team bei sechs Gruppensiegen und dem Siegeszug bis zum Supercup also 74 Millionen Euro plus die Remisprämien aus der Gruppenphase bekommen.

Koeffizienten-Prämie

Weitere 600,6 Millionen Euro werden nach einem Verteilungsschlüssel an die 32 Teams ausgeschüttet. Ein Anteil ist 1,137 Millionen Euro wert, so viel bekommt der in der UEFA-Zehnjahreswertung aller Europacup-Teilnehmer am schlechtesten platzierte Teilnehmer. Das in diesem Ranking am besten platzierte Team (Real Madrid) bekommt 32 x 1,137 Millionen Euro (36,384 Millionen Euro).

Der FC Bayern München liegt hier auf Platz zwei und bekommt somit 35,247 Millionen Euro (31 x 1,137 Millionen Euro). Die drei weiteren deutschen Clubs liegen im Tableau weiter unten, Union Berlins Summe ist zum Beispiel noch von den Playoff-Spiele und der Qualifikation der letzten Teilnehmer abhängig. 

Market-Pool

Basierend auf der Bedeutung des TV-Marktes jedes Landes bekommen die Teilnehmer aller Ligen nochmals einen Bonus. Insgesamt werden 300,3 Millionen Euro gezahlt, die genaue Summe steht aber immer erst nach der Spielzeit fest.

Die vier Bundesliga-Clubs werden sich die für den deutschen Markt errechnete Teil-Zahlung dann nach dem von der UEFA vorgegebenen Schlüssel aufteilen: Bayern München als Meister 40 Prozent, Borussia Dortmund als Vize 30 Prozent, RB Leipzig als Tabellen-Dritter 20 Prozent und Union Berlin als Vierter 10 Prozent. 

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