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FC Bayern Bayern um Sané und Upamecano wollen Zeichen setzen

Sadio Mane (l) und Leroy Sane kommen zum Training.

Sadio Mane (l) und Leroy Sane kommen zum Training.

Sven Hoppe/dpa

München (dpa) - Nach dem Streit mit dem suspendierten Sadio Mané werden im Bundesliga-Spiel des FC Bayern nicht nur viele Augen auf Leroy Sané gerichtet sein. Auch Dayot Upamecano, der einen maßgeblichen Anteil an der Höhe der Niederlage bei Manchester City hatte, steht im Fokus und will die Partie am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen die TSG 1899 Hoffenheim als Aufbauspiel nutzen.

«Wir unterstützen unsere Spieler immer. Er weiß selbst, dass er Fehler gemacht hat. Wir sind bitterböse dafür bestraft worden. Er war zuvor in absoluter Topform, in den Spielen gegen Freiburg und Dortmund war er unser formstärkster Spieler», sagte Trainer Thomas Tuchel.

Der 24 Jahre alte Innenverteidiger hatte mit einem Ballverlust für das 0:2 und große Verunsicherung in der Münchner Mannschaft gesorgt. Am Ende verloren die Bayern das Viertelfinal-Hinspiel der Champions League in Manchester mit 0:3. «Er braucht natürlich Aufbauarbeit. Da ist wichtig, dass man offen, wertschätzend und kritisch miteinander umgeht und dass er weiß, dass wir ihn nicht fallen lassen», sagte Tuchel.

Kimmich: «Upamecano ist ein überragender Spieler»

Upamecano hatte sich nach dem Schlusspfiff nicht äußern wollen. Nette Worte sendeten seine Mitspieler. «Es ist wichtig, dass er an seine Stärken glaubt. Er ist ein überragender Spieler», sagte Joshua Kimmich.

Im Gegensatz zum Franzosen zählte Sané gegen die Manchester-Übermacht von Ex-Coach Pep Guardiola zu den besten Bayern-Stars. Er soll demonstrieren, dass der Streit mit Mané ihn nicht in der zuletzt positiven Leistungsentwicklung bremst. Ein Sané in Topform wäre für das Rückspiel in der Königsklasse am Mittwoch gegen den Titelfavoriten wichtig, wenn doch noch ein Fußball-Wunder und der Halbfinal-Einzug gelingen sollen. Ein gutes Gefühl wollen sich die Münchner gegen Hoffenheim holen.

Mané könnte gegen Manchester zurück ins Aufgebot kehren. Der Senegalese hat nach langer Verletzungspause noch nicht zur Topform gefunden. «Es scheint manchmal, dass es so ist. Manchmal ist es aber auch kein physisches Problem, sondern die fehlende Leichtigkeit», sagte Tuchel. «Ich hoffe, dass wir über Vertrauen, Nähe und gelebte Wertschätzung ihn wieder dahin bekommen, wo er war: ein absoluter Topstürmer in der schwierigsten Liga der Welt.»

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