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FC Bayern München Gnabry winken «weitere Minuten» beim Kampf um das EM-Ticket

Eine Muskelverletzung zwang Serge Gnabry (r) zu einer längeren Pause.

Eine Muskelverletzung zwang Serge Gnabry (r) zu einer längeren Pause.

Sven Hoppe/dpa

München (dpa) - Kurz vor den ersten Länderspielen im EM-Jahr schnuppert Fußball-Nationalspieler Serge Gnabry nach langer Pause wieder Wettkampfluft. Nach seinem Kurzeinsatz beim 3:0 des FC Bayern München in der Champions League gegen Lazio Rom hofft der Flügelspieler auf weitere Minuten im Bundesliga-Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 (15.30 Uhr/Sky).

«Das war eine extrem lange Pause», sagte Trainer Thomas Tuchel. «Es macht keinen Sinn, ihn unter Druck zu setzen, weil es seine Zeit braucht.»

Gnabry hatte sich im vergangenen Jahr beim 1:5 auswärts gegen Eintracht Frankfurt zum zweiten Mal in dieser Saison schwerer verletzt. Eine Muskelverletzung zwang den 28-Jährigen zu einer längeren Pause. Im September und Oktober war der Profi bereits mehrere Wochen wegen eines Unterarmbruchs ausgefallen. In den kurzen Phasen ohne Probleme tat sich Gnabry schwer, auf den Flügelpositionen im Konkurrenzkampf mit Kingsley Coman und Leroy Sané Einsatzzeit zu bekommen.

Rom-Minuten als «Belohnung» für Gnabry

«Serge war vor allem am Ende der letzten Saison extrem wichtig, auch zu Beginn dieser Saison war er sehr stark und ein wichtiger Faktor», sagte Tuchel. «Wir haben ihn gegen Rom spielen lassen, damit er es als Belohnung und Anreiz bekommt, dass sich die Plagerei lohnt. Ich hoffe, dass wir ihm weiter Minuten geben können und dass er auch wieder entscheidend werden kann für uns.»

Das hofft auch Gnabry selbst, der auch für seine EM-Berufung werben will. Bei Bundestrainer Julian Nagelsmann stand der Ausnahmekönner früher stets hoch im Kurs. Allerdings hat Nagelsmann angekündigt, mehr auf Arbeiter statt auf zu viele offensive Feingeister setzen zu wollen. Das könnte sich schon auf den Kader für die ersten Länderspiele im EM-Jahr Ende des Monats gegen Frankreich und die Niederlande auswirken.

Coman-Rückkehr naht

Wie Gnabry strebt auch Kingsley Coman zurück ins Team, wenngleich sein Comeback erst in wenigen Wochen erfolgt. «Kingsley erwarten wir nach der Länderspielpause zurück, wenn alles gut läuft. Serge und Kingsley sind Schlüsselspieler, die uns auch in der Konkurrenzsituation fehlen», sagte Tuchel.

In der Bundesliga kam Gnabry in dieser Spielzeit erst fünfmal zum Einsatz und hat bislang weder ein Tor noch einen Assist verbucht. In der Vorsaison hatte er noch 14 Tore und sieben Vorlagen zum Meistertitel der Münchner beigesteuert.

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