Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Formel 1 Das muss man wissen zum Großen Preis von Monaco

Lewis Hamilton aus Großbritannien vom Team Mercedes AMG Petronas Motorsport fährt die Tabac-Kurve neben dem Hafen. Das Rennen findet am kommenden Sonntag statt.

Lewis Hamilton aus Großbritannien vom Team Mercedes AMG Petronas Motorsport fährt die Tabac-Kurve neben dem Hafen. Das Rennen findet am kommenden Sonntag statt.

David Davies/PA Wire/dpa

Monaco (dpa) - Er lebt - auch vom Glanz und Ruhm der vergangenen Jahrzehnte, der Formel-1-Klassiker in Monaco.

Diesmal bildet das Rennen auf der kürzesten aller Grand-Prix-Strecken den Auftakt in die Europa-Saison nach der Absage von Imola wegen der Unwetter und Überschwemmungen. Und weil Monaco doch immer auch etwas Besonderes ist und bleibt im Rennkalender, könnte die Siegesserie von Red Bull enden. 

Wer kann Spitzenreiter Max Verstappen und seinem Teamkollegen Sergio Perez am ehesten gefährlich werden?

Es ist ein Monaco-Phänomen, aber Favorit allein sein reicht nicht auf dem Kurs, der keinen Fehler verzeiht. Einer weiß das besser als alle anderen: Ferrari-Pilot Charles Leclerc. Neben vielen Wahl-Monegassen der einzige echte Monegasse. Er kennt jeden Winkel, er kennt jedes Schlagloch, er ist immer einer der Favoriten. Aber ein Fluch scheint auf ihm zu lasten. Fünfmal in verschiedenen Rennserien war er nacheinander ausgeschieden, im vergangenen Jahr kam er ins Ziel, seine Pole konnte er aber nicht nutzen, Leclerc wurde Dritter. 

Keine Frage, Monaco liegt Red Bull, aber es ist auch die Strecke für Überraschungen, erst recht, wenn es mal regnet an der Côte d'Azur. Leclerc wird es natürlich wieder versuchen, sein Teamkollege Carlos Sainz wird es im Ferrari versuchen, ganz besonders aber wird es dessen spanischer Landsmann Fernando Alonso versuchen. 2006 und 2007 gewann er in Monaco. Und in diesem Jahr wirkt der 41 Jahre Oldie im Feld frischer denn je. Dritter im Klassement. Mit allen Tricks ausgestattet und einem Wagen, dessen Nachteil gegenüber dem Red Bull auf den Geraden nicht zum Tragen kommt. 

Was macht den Kurs so besonders?

Er kann einige Superlative aufbieten. Nur 3,337 Kilometer ist die Strecke lang. Alle anderen im Rennkalender sind mindestens 4 Kilometer lang. Heißt auch: Es werden die meisten Runden gefahren, 78 sind es, dennoch bleibt die Renndistanz mit gut 260 Kilometern klar unter den eigentlich vorgeschriebenen 305 Kilometern. Überholmöglichkeiten sind absolute Mangelware. Wer es dennoch versucht, braucht perfektes Augenmaß. Ausweichmöglichkeiten gibt es auf dem Stadtkurs auch nicht, stattdessen unbarmherzige Leitplanken. Und mal richtig das Pedal durchtreten, geht auch kaum: Nur etwa ein Drittel werden mit Vollgas gefahren pro Runde. All das macht es für die Fahrer zu einer maximalen Herausforderung mit Nervenkitzel-Faktor: Für die Zuschauer werden es manchmal weniger packende Rennen.

Für den Europa-Auftakt werden immer einige Neuerungen an den Autos erwartet. Welche Rolle spielt das auf diesem Kurs?

Die sogenannten Upgrades dürften insgesamt in Monaco deutlich weniger bringen, als auf einer anderen Strecke – vor allem der danach kommenden bei Barcelona. Durch den engen Kurs mit wenig Vollspeed-Anteil werden Aero-Updates nicht wirklich massiv etwas bringen. Zudem besteht die Gefahr: Wer neue Teile im Training testet und womöglich crasht, bekommt neue Probleme. Große Erkenntnisse sind nicht unbedingt zu erwarten.

Wo, wann, was?

Los geht es am Freitag um 13.30 Uhr mit dem 1. Freien Training, um 17.00 Uhr steht die nächste einstündige Übungseinheit an. Das 3. Freie Training ist für Samstag angesetzt um 12.30 Uhr, die Qualifikation wird ab 16.00 Uhr ausgefahren. Rennstart am Sonntag ist um 15.00 Uhr. Übertragen wird in Deutschland alles beim Bezahlsender Sky.

Wíe soll das Wetter werden?

Am Freitag beim Training soll sich die französische Riviera von ihrer sonnigen Seite zeigen. Doch schon am Samstag besteht eine gewisse Niederschlagswahrscheinlichkeit. So auch am Sonntag.

Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Haben das Demokratiefest am 11. Mai in Schortens aus Sicherheitsgründen abgesagt: die Veranstalter (von links) Detlef Kasig, Axel Homfeldt und Wolfgang Ottens.

SICHERHEITSGRÜNDE Veranstalter sagen Fest für Demokratie in Schortens ab

Jever
Da hofften sie noch auf ein buntes Familienfest (von links): die Initiatoren von „Rock durch die Mitte“ Detlef Kasig (SPD), Axel Homfeldt (CDU) und Wolfgang Ottens (Grüne).

DEMOKRATIE-FEST IN SCHORTENS ABGESAGT Initiatoren sehen Sicherheit am 11. Mai gefährdet

Jeversches Wochenblatt
Schortens
Mit der Legalisierung von Cannabis für Erwachsene wird auch Jugendlichen suggeriert, dass Kiffen in Ordnung ist.

DROGENKONSUM BEI JUGENDLICHEN Die Reifung von Hirn und Emotionen bleibt beim Kiffen auf der Strecke

Anja Biewald
Oldenburg
Die Baskets Oldenburg um Alen Pjanic (links) können in der Tabelle klettern. Vechta und Wes Iwundu fehlen noch ein Sieg im Playoff-Rennen.

ZWEI SPIELTAGE VOR ENDE DER HAUPTRUNDE Das ist für Baskets Oldenburg und Rasta Vechta noch drin

Niklas Benter
Oldenburg
Der Herr der Zahlen bei Kickers Emden: Steuerberater und Vorsitzender Hendrik Poppinga.

WEGWEISENDE VERSAMMLUNG Wichtiges Zukunfts-Votum bei Kickers Emden – Mitglieder kommen Ende Mai zusammen

Lars Möller
Emden