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Formel 1 Fans bekommen mehr fürs Geld: Formel-1-Sprint auf gutem Kurs

Red-Bull-Pilot Max Verstappen ist kein Fan von Sprintrennen.

Red-Bull-Pilot Max Verstappen ist kein Fan von Sprintrennen.

Marcelo Chello/AP

São Paulo (dpa) - Es ist das letzte Mal - aber nur in diesem Jahr. Auch wenn nicht alle Piloten uneingeschränkt begeistert vom Sprintformat der Formel 1 sind.

Auf der Suche nach dem perfekten Grand-Prix-Wochenende kommt die Kommission vor dem Finale in Abu Dhabi wieder zusammen. Alpha-Tauri-Geschäftsführer Peter Bayer betonte aber schon am Rande des Großen Preises von São Paulo beim Sender Sky mit Blick auf die Fans vor Ort und vor den Fernsehern: «Die kriegen einfach mehr für ihr Geld am Ende des Tages»

An diesem Samstag ist es wieder soweit. Sechs statt wie im Vorjahr drei Sprintrennen wird es in dieser Saison gegeben haben. São Paulo ist die letzte Ausgabe 2023. Zuerst wird die Startaufstellung ermittelt, danach geht es um maximal acht Punkte, die der Sieger über die 100 Kilometer respektive eine Stunde bekommt.

Verstappen ist kein Fan

Max Verstappen mag das Format ungeachtet seiner insgesamt sechs Sprintsiege einfach nicht. Auf die Frage, wie seine Bilanz diesbezüglich in diesem Jahr aussehe, antwortete er mit einem Höchstmaß an Ironie und einem Grinsen im Gesicht: «Ich bin ein absoluter Fan. So viel Spaß.» Aber auch sein ehemaliger und womöglich künftiger Teamkollege, Daniel Ricciardo, ist kein völliger Anhänger. Ein paar im Kalender seien ok. «Aber ich ziehe ein konventionelles Wochenende vor», sagte der australische Alpha-Tauri-Fahrer.

«Um ehrlich zu sein, habe ich die normalen Rennwochenenden gemocht», sagte auch Lando Norris von McLaren. Allerdings sei der Grund für die Sprints ja die zusätzliche Unterhaltung für die Fans. Nur eine Trainingseinheit, wie es an Sprintwochenenden der Fall ist, sei zudem eine Herausforderung, die ihm gefalle, meinte Norris. 

Hamilton: «Ich liebe es»

Auch in der Kommission wird vor allem der Samstag weiter Gegenstand der Diskussionen sein. «Es gab eine Idee, beispielsweise den Sprint am Samstagvormittag und das Qualifying am Samstagnachmittag», sagte Bayer.

Den Samstag könne man noch verbessern, meinte auch Ferrari-Pilot Charles Leclerc. Er unterstützt sechs Sprints im Jahr und findet auch Gefallen daran, nicht drei Freie Trainings zu absolvieren, die auch für die Zuschauer nur sehr bedingt attraktiv sind, sondern nach einer Übungsstunde gleich mit der Qualifying-Action zu starten. Auch wenn das gerade die Neulinge vor Probleme stellt. 

«Ich liebe es, dass wir ein anderes Format haben», betonte auch Rekordweltmeister Lewis Hamilton von Mercedes. «Das beste Sprintrennen jemals hatte ich, als ich als Letzter gestartet bin. Daher bin ich für eine umgekehrte Startreihenfolge, solange nicht jeder versucht, Letzter zu werden.»

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