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Formel 1 Haug über die Red-Bull-Verfolger: Bei Weitem nicht gut genug

Der ehemalige Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug spricht über die Enttäuschungen und Überraschungen der Saison.

Der ehemalige Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug spricht über die Enttäuschungen und Überraschungen der Saison.

Christoph Schmidt/dpa

Abu Dhabi (dpa) - Der ehemalige Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug hat der Red-Bull-Konkurrenz kein zufriedenstellendes Zeugnis vor dem Saisonfinale der Formel 1 ausgestellt.

«Eine derartig deutliche Überlegenheit oder eben Unterlegenheit, je nachdem aus welchem Blickwinkel man die Konkurrenzsituation betrachtet, gab es in der Geschichte der Formel 1 seit 1950 noch nie», sagte Haug der Deutschen Presse-Agentur. Das könne auf Dauer keineswegs die Basis für eine spannende Weltmeisterschaft sein, betonte der 70-Jährige.

Schon lange steht Max Verstappen erneut als Weltmeister fest, seit dem vergangenen Rennen in Las Vegas ist seinem mexikanischen Teamkollegen Sergio Pérez der zweite WM-Platz nicht mehr zu nehmen. Den Titel in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft holte Red Bull ebenfalls schon.

Ein Beleg, wie überlegen gerade Verstappen ist, zeigen die Punkte der Teamwertung: Zweiter ist dort vor dem Großen Preis von Abu Dhabi Mercedes mit 392 Punkten und vier Zählern Vorsprung auf Ferrari. Verstappen allein holte in diesem Jahr allerdings schon 549 Punkte. Der 26 Jahre alte Niederländer wäre von Mercedes selbst bei maximaler Punkteausbeute auf dem Yas Marina Circuit nicht einzuholen.

«Hat keinem irgendwie eine Chance gelassen»

Verstappen siegte in 18 der bisher 21 Rennen. «So sehr das für die alles überragende Stärke von Verstappen und Red Bull Racing spricht, so deutlich beschreibt es, dass die Konkurrenz 2023 bei Weitem nicht gut genug war», sagte Haug.

Verstappen habe noch mal einen draufgesetzt im Vergleich zum vergangenen Jahr, sagte Ex-Pilot Timo Glock der dpa. «Er hatte gefühlt in jeder Lage, in jeder Runde, in jedem freien Training die Oberhand dieses Jahr und hat keinem irgendwie eine Chance gelassen. Er hat überhaupt keine Fehler gemacht, sich noch mal weiterentwickelt.»

Der 41 Jahre alte Sky-Experte und ehemalige Formel-1-Fahrer attestierte Verstappen «wirklich eine überragende Saison», während gerade die Red-Bull-Verfolger Mercedes und Ferrari nicht die entscheidenden Schritte gemacht hätten.

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