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Formel 1 Präsident im Fokus: Automobilverband Fia wehrt sich

Fia-Präsident Mohammed Ben Sulayem sieht sich mit schweren Vorwürfen konfrontiert.

Fia-Präsident Mohammed Ben Sulayem sieht sich mit schweren Vorwürfen konfrontiert.

Erwin Scheriau/apa/dpa

Baku (dpa) - Der Internationale Automobilverband Fia hat sich gegen Mobbing- und Sexismus-Vorwürfe gegen Präsident Mohammed Ben Sulayem gewehrt. «Die Fia nimmt Missbrauchsvorwürfe sehr ernst und bearbeitet alle Beschwerden mit robusten und klaren Verfahren», teilte ein Fia-Sprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Zuvor hatte die britische Tageszeitung «Telegraph» schwere Anschuldigungen öffentlich gemacht.

Demnach soll Ben Sulayems ehemalige Mitarbeiterin Shaila-Ann Rao, einstige Interims-Generalsekretärin für Motorsport, vor ihrem überraschenden Abgang Ende vergangenen Jahres einen Brief verfasst und an mehrere Stellen gesendet haben, in dem sie unter anderem sexistisches Verhalten beklagt haben soll. Diese Anschuldigungen sollen dem Bericht zufolge aber nie untersucht worden sein.

Fia bestreitet Vorwürfe

Das bestreitet die Fia. «In Bezug auf die spezifischen Vorwürfe von Shaila-Ann Rao wurde ein ordnungsgemäßes Verfahren mit einer gütlichen Verhandlung durchgeführt, die vom Präsidenten des Senats geführt wurde», hieß es von dem Fia-Sprecher. Eine mögliche Überweisung der Angelegenheit an die Fia-Ethikkommission habe es anschließend von keiner der Parteien gegeben.

Ferner seien «keine Beschwerden» gegen den 61 Jahre alten Präsidenten eingegangen. Und weiter: Sollten künftig die Fia-Ethikkommission oder der Compliance-Beauftragte «eine Beschwerde eines Mitarbeiters erhalten, wird diese umfassend von unserem seit 2012 bestehenden Gremium unabhängig gewählter Ethikkommissionsmitglieder behandelt.»

Laut des «Telegraph» habe sich Rao durch das Verhalten von Ben Sulayem gedemütigt gefühlt. Unter anderem soll der Mann aus den Vereinigten Arabischen Emiraten die in Motorsportkreisen angesehene Anwältin im vergangenen Jahr beim Großen Preis von Belgien im Fahrerlager für andere sicht- und hörbar öffentlich angeschrien haben. Die Zeitung zitierte mehrere Quellen, die die Szene beobachtet haben sollen.

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