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Formel 1 Ralf Schumacher: Mercedes muss schleunigst die Kurve kriegen

Glaubt daran, dass die Silberpfeile die Kurve kriegen: Ralf Schumacher.

Glaubt daran, dass die Silberpfeile die Kurve kriegen: Ralf Schumacher.

Erwin Scheriau/apa/dpa

Berlin (dpa) - Ralf Schumacher rechnet eher nicht mit einem Ende der Dominanz von Red Bull und Max Verstappen in der bevorstehenden Formel-1-Saison.

Auch wenn sich der ehemalige Pilot und jetzige TV-Experte vor allem einen starken ehemaligen Branchenführer im Kampf um die Weltmeisterschaft in der Rekordsaison mit 24 Grand Prix zurückwünscht. «Für die Formel 1 wäre es sehr, sehr wichtig, auch wieder einen starken Mercedes vorne zu haben», sagte er in einem Gespräch der Deutschen Presse-Agentur. 

Kriegen die Silberpfeile die Kurve?

Bevor am Freitag durch das amerikanische Haas-Team der Reigen der Präsentationen der neuen Autos beginnt, betonte der 48-Jährige mit Blick auf das deutsche Werksteam: «Mercedes muss schleunigst die Kurve kriegen, gar keine Frage. Wenn nicht, würde das eine kontinuierliche Schwäche bedeuten.»

Nur einen Sieg schaffte Mercedes in den vergangenen zwei Jahren. Im Kampf um seinen achten WM-Titel, der ihn zum alleinigen Rekordchampion vor Michael Schumacher machen würde, blieb Lewis Hamilton chancenlos. Teamkollege George Russell, der in Brasilien 2022 den einzigen Sieg in den vergangenen 24 Monaten geholt hatte, konnte mit dem Wagen ebenfalls sonst nicht viel ausrichten. 

Sollte sich das fortsetzen, würde es «heißen, dass man es offensichtlich nicht mehr versteht, ein siegfähiges Auto zu bauen. Und das wäre schon fatal für eine Marke wie Mercedes und mit den Erfolgen in den letzten Jahren», sagte Ralf Schumacher. Er glaube aber, dass die Silberpfeile die Kurve kriegen würden. 

Neuer Wagen angekündigt

Teamchef Toto Wolff hatte bereits einen komplett neuen Wagen für dieses Jahr angekündigt, obwohl das Regelwerk sich nicht großartig verändert. Vorgestellt wird das Auto am 14. Februar, einen Tag später enthüllt Red Bull den neuen Boliden.

Und Ralf Schumacher geht davon aus, dass Red Bull nach dem famosen vergangenen Jahr mit dem dritten Verstappen-Titel in Serie und dem erneuten Gewinn der Konstrukteurswertung auch für die kommende Saison «noch etwas Überraschendes parat haben wird, bei dem der eine oder andere staunen wird». Er prophezeite knapp einen Monat vor dem Saisonauftakt mit dem Großen Preis von Bahrain am 2. März: «Es spricht relativ wenig dagegen, dass Max Verstappen und Red Bull ihre Dominanz nicht fortsetzen werden.»

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