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Formel 1 Verstappen erneuert Kritik: «All diese willkürlichen Shows»

Red-Bull-Pilot Max Verstappen ist kein Fan von dem Showcharakter rund um das Formel-1-Wochenende in Las Vegas.

Red-Bull-Pilot Max Verstappen ist kein Fan von dem Showcharakter rund um das Formel-1-Wochenende in Las Vegas.

Darron Cummings/AP

Las Vegas (dpa) - Weltmeister Max Verstappen (26) hat erneut den Showcharakter rund um das Formel-1-Wochenende in Las Vegas kritisiert.

«Ein gewisses Showelement ist wichtig, aber ich mag Emotionen. Als ich ein kleines Kind war, ging es mir um die Emotionen des Sports, in die ich mich verliebt habe, und nicht um die Show des Sports drumherum. Als echter Rennfahrer sollte das nicht wirklich wichtig sein», kritisierte der dreimalige Weltmeister aus den Niederlanden. Schon während der mit Stars wie Kylie Minogue gespickten Eröffnungsshow habe sich der Red-Bull-Pilot «wie ein Clown» gefühlt.

«Ich verstehe, dass die Fans auch etwas zu tun haben wollen, wenn sie auf der Strecke sind. Aber es ist wichtiger, ihnen zu zeigen, was wir als Sport machen. Denn die meisten kommen nur, um zu feiern, zu trinken, einen DJ oder einen anderen Act zu sehen. Das kann ich überall auf der Welt tun», kritisierte Verstappen auch das Verhalten von Fans. «Diese Art von Dingen finde ich viel wichtiger als all diese willkürlichen Shows, die es überall gibt.»

Leclerc verpackt Kritik dezenter

Mit dem eher eintönigen Stadtkurs des deutschen Formel-1-Architekten Hermann Tilke hat Verstappen außerdem seine Probleme. «Ein Formel-1-Auto wird auf einem Stadtkurs nicht wirklich lebendig. Es ist nicht so aufregend», befand Verstappen. Wenn man nach Spa oder Monza zu den Klassiker-Strecken fahre, «gibt es dort eine Menge Emotionen und Leidenschaft». Verstappen startet von Platz zwei in den vorletzten Grand Prix der Saison heute in Las Vegas.

Pole-Mann Charles Leclerc verpackte seine Kritik dezenter. «Wir sind ein Sport und müssen die DNA des Sports bewahren, was das Wichtigste für alle ist. Gleichzeitig müssen Gelegenheiten wie diese ergriffen werden. Ein bisschen Show an der Strecke ist auch nötig, um Leute anzulocken, die sonst vielleicht nicht zu einem Formel-1-Rennen gekommen wären», meinte der Ferrari-Pilot aus Monaco.

«Man muss also immer die richtige Balance zwischen Show und Sport finden.» Die Formel 1 fährt erstmals seit 41 Jahren wieder in der Unterhaltungs-Hochburg und will den US-Markt weiter erobern.

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