Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Fußball DFB-Frauen: Chance für Eintracht-Asse um Freigang

Sydney Lohmann (l-r), Laura Freigang, Nicole Anyomi und Sara Däbritz beim Training.

Sydney Lohmann (l-r), Laura Freigang, Nicole Anyomi und Sara Däbritz beim Training.

Sebastian Gollnow/dpa

Offenbach (dpa) - Vor allem die Spielerinnen von Eintracht Frankfurt können bei der Testpartie des deutschen Fußball-Nationalteams der Frauen gegen Vietnam für ihre WM-Teilnahme werben.

«Wir können davon ausgehen, dass die Spielerinnen, die nicht so lange gespielt haben, die pünktlich angereist sind, auch mehrheitlich Spielzeit bekommen», kündigte Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg vor der Begegnung an diesem Samstag (18.15 Uhr/ZDF) in Offenbach gegen den WM-Teilnehmer an.  

Eintracht mit zweitgrößer Fraktion 

Die Eintracht stellt mit den WM-Kandidatinnen Laura Freigang, Nicole Anyomi, Sophia Kleinherne, Sara Doorsoun und Sjoeke Nüsken die zweitgrößte Fraktion im 28-köpfigen vorläufigen Kader der DFB-Frauen. Die fünf Bayern-Akteurinnen Lea Schüller, Klara Bühl, Lina Magull, Carolin Simon und Sydney Lohmann werden im vorletzten Länderspiel vor der Weltmeisterschaft in Australien und Neuseeland (20. Juli bis 20. August) nicht zum Einsatz kommen. Sie waren erst drei Tage nach ihren Kolleginnen im Trainingslager in Herzogenaurach eingetroffen, weil der FC Bayern München darauf bestanden hatte. 

Dies hatte zu einem heftigen Streit zwischen dem deutschen Meister und dem Deutschen Fußball-Bund geführt. Bei der Nominierung des endgültigen Kaders mit 23 WM-Fahrerinnen soll dies aber keine Rolle spielen, hatte Voss-Tecklenburg mehrfach betont. 

Auch die zehn Spielerinnen des VfL Wolfsburg - allen voran DFB-Kapitänin Alexandra Popp - sollen weitgehend geschont werden, da sie erst Anfang Juni das Champions-League-Finale bestritten hatten. Die erkrankte Mittelfeldspielerin Lena Oberdorf blieb zudem in Herzogenaurach. «Natürlich werden alle Spielerinnen vor Ort sein und sich den Fans zeigen», versprach die Bundestrainerin. Bis Freitag waren 12.000 Tickets verkauft.  

«Wir haben taktisch schon ein bisschen was angeschoben - sowohl auf dem Platz als auch daneben. Wir haben eine Idee, was wir morgen sehen wollen. Wir wissen aber auch, dass nicht alles gelingen wird», sagte Voss-Tecklenburg. Letzter Gegner der DFB-Frauen vor der WM ist Sambia am 7. Juli (20.30 Uhr/ARD) in Fürth. Danach wird die Bundestrainerin ihr WM-Aufgebot benennen.

Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Nach Zündung der beiden Sprenglandungen sackte der Kran zusammen und fiel wie geplant zu Boden.

RHENUS MIDGARD Kran im Nordenhamer Hafen gesprengt

Nordenham
Zieleinlauf beim Matjeslauf in Emden 2023

VOLKSLÄUFE IM NORDWESTEN IM JUNI – TEIL 1 Von 5 Kilometer bis 6 Stunden – Elf Startgelegenheiten bis zu den Sommerferien

Mathias Freese
Nordwesten
Sind in diesem Sommer früh wieder gefordert: Jan Urbas (links) und Nicholas Jensen

FISCHTOWN PINGUINS Erfolge bescheren Bremerhavener Eishockey-Team dichten Terminplan

Hauke Richters
Bremerhaven
Nimmt im Sommer erstmals an den Olympischen Spielen teil: der Oldenburger Jannis Maus

„ICH WILL MÖGLICHST VIEL AUFSAUGEN“ Oldenburger Kitesurfer Jannis Maus fiebert Olympia-Premiere entgegen

Niklas Benter
Oldenburg
Da wird die Deckenlampe zum Duschkopf: Das Wasser kommt durch die Decke und läuft an den Wänden hinunter.

MIETÄRGER IM AMMERLAND Wenn das Wasser aus der Deckenlampe strömt

Anke Brockmeyer
Westerstede