Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Jahrestag 30 Jahre Tennis-Attentat auf Seles: Keine Angst bei Zverev

Für Alexander Zverev ist die Begleitung von Sicherheitsleuten inzwischen normal.

Für Alexander Zverev ist die Begleitung von Sicherheitsleuten inzwischen normal.

Smg/SMG via ZUMA Press Wire/dpa

Berlin (dpa) - 30 Jahre nach dem Attentat auf die damalige Top-Spielerin Monica Seles haben die meisten Tennisprofis auf der Tour keine Angst vor einem ähnlichen Angriff.

«Damals war die Security bei Tennisturnieren nicht so, wie sie jetzt ist. Ich denke, jetzt haben wir damit keine Probleme», sagte Olympiasieger Alexander Zverev (26) der Deutschen Presse-Agentur. Die Anwesenheit von Ordnern und Sicherheitskräften sei für die Spieler und Spielerinnen zur «Normalität geworden».

Auch Wimbledon-Viertelfinalistin Jule Niemeier setzt sich bei Pausen ohne jede Bedenken mit dem Rücken zum Publikum auf die Bank. «Ich mache mir da keine Gedanken. Wenn du auf dem Platz bist, denkst du nicht an sowas», sagte die 23-Jährige. Wimbledon-Halbfinalistin Tatjana Maria stimmte ihr zu: «Ich persönlich fühle mich sicher und ich hoffe, dass andere Spieler sich auch sicher fühlen.» Niemeier glaubt, dass möglichen Attacken von Zuschauern inzwischen vorgebeugt werden könne, «was damals nicht der Fall war».

Haas: «Das darf nicht passieren»

Am 30. April 1993 hatte ein fanatischer Steffi-Graf-Fan beim Sandplatzturnier am Hamburger Rothenbaum die damalige Weltranglistenerste Seles mit einem Messer in den Rücken gestochen. Physisch erholte sich die heute 49-Jährige zwar relativ schnell, aber die psychischen Folgen waren enorm. «Im Bruchteil einer Sekunde wurde meine Persönlichkeit nachhaltig verändert», schrieb Seles in ihrer Biografie.

«Ich kenne Monica persönlich sehr gut, das ist eine Sache, über die sie nicht gerne spricht», sagte Ex-Profi Tommy Haas. Der frühere Weltranglistenzweite lebt wie Seles in den USA. Der Turnierdirektor des wichtigen Events in Indian Wells meinte: «Das darf nicht passieren und wird auch nicht mehr passieren - hoffentlich. Wir tun alles bei Turnieren, damit es nicht mehr passiert.»

Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Dortmunds Karim Adeyemi (Mitte l) in Aktion. Der BVB setzt sich ein zweites Mal gegen Paris Saint-Germain durch und steht damit im Finale der Champions League.

SIEG GEGEN PARIS SAINT-GERMAIN Dortmund steht im Finale der Champions League

Heinz Büse Jan Mies
Paris
Ein Wahlplakat des sächsischen SPD-Spitzenkandidaten zur Europawahl, Matthias Ecke hängt an der Schandauer Straße im Stadtteil Striesen an einem Laternenmast. Der sächsische SPD-Spitzenkandidat zur Europawahl, Matthias Ecke, ist beim Plakatieren im Dresdner Stadtteil Striesen angegriffen und schwer verletzt worden. Beim Befestigen von Wahlplakaten am späten Freitagabend schlugen vier Unbekannte auf den 41-Jährigen ein, wie Polizei und Partei am Samstag mitteilten.

SCHUTZ VON POLITIKERN Innenminister wollen schärfere Strafen prüfen

Dpa
Potsdam
Sie geben Orientierung im Evangelischen Krankenhaus (v.l.) Andreas Hoppe, Elli Fitzner, Gertrud Wessel-Terharn und Pastorin Anke Fasse.

EVANGELISCHES KRANKENHAUS IN OLDENBURG Sie geben Orientierung und Sicherheit im Krankenhaus-Dschungel

Anja Biewald
Oldenburg
Kommentar
Oliver Braun

ZUR ABSAGE DES DEMOKRATIEFESTES IN SCHORTENS Ideologiebefreit Probleme lösen

Oliver Braun
Verfolgt seinen Plan: Oldenburgs Cheftrainer Pedro Calles (links) spricht mit Deane Williams.

VOR AUSWÄRTSSPIEL IN ULM Baskets-Coach Pedro Calles blendet Rennen um Platz acht aus

Niklas Benter
Oldenburg