Al-Chaur (dpa) - Nach dem endgültigen Turnierende für WM-Gastgeber Katar ist die Zukunft von Trainer Felix Sanchez noch ungeklärt. Der 46 Jahre alte Spanier scheute nach dem 0:2 gegen die Niederlande am Dienstag vor konkreten Antworten. «Was meine Zukunft angeht, bin ich mir nicht sicher. Ich muss reflektieren und nachdenken. Wir haben noch nicht speziell darüber gesprochen, was nun passiert», sagte Sanchez.

Der frühere Jugendcoach des FC Barcelona ist bereits seit über 16 Jahren in Katar, begann in der Aspire-Akademie und stieg nach Stationen bei U-Mannschaften 2017 zum Nationaltrainer auf. Sorgen um die Zukunft des Asienmeisters macht sich Sanchez nicht. «Das Gute an der Nationalmannschaft von Katar ist, dass wir einen langfristigen Plan haben, der nicht an mir hängt», sagte der Fußball-Lehrer.

Die kritischen Stimmen zum frühen Aus als schwächster Gastgeber der WM-Geschichte konnte er nicht nachvollziehen. «Für ein Land mit nur 6000 lizenzierten Spielern war das ein erwartbares Szenario», sagte Sanchez. «Wir haben zwei gute Spiele gegen den Senegal und die Niederlande abgeliefert. In unserem ersten Spiel waren wir nicht auf unserem gewohnten Level. Wir sind sehr realistisch in dem, was wir erreichen können.»

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