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Leichtathletik Mihambo hat deutsche Konkurrenz: Assani springt um Titel mit

Mikaelle Assani aus Deutschland in Aktion.

Mikaelle Assani aus Deutschland in Aktion.

Oliver Weiken/dpa

Kassel (dpa) - Die beste deutsche Weitspringerin in diesem Jahr ist bislang nicht Malaika Mihambo. Mit 6,91 Metern hat Mikaelle Assani sogar schon die WM-Norm erfüllt. Das muss Mihambo nicht, nach ihrem zweiten WM-Titel im vorigen Jahr ist sie für die Weltmeisterschaften vom 19. bis 27. August automatisch qualifiziert. Bei den deutschen Meisterschaften in Kassel muss sie heute auch Assani bezwingen, wenn sie zum siebten Mal den Titel holen möchte.

«Das ist ein neues Gefühl, da oben zu sein. Ich muss auch im Kopf immer wieder umschwenken», sagte die 20-Jährige aus Baden-Baden in dieser Woche der Mediengruppe «Münchner Merkur/TZ». «Bei den Highlight-Wettkämpfen hieß es immer: Du musst die Großen ärgern. Jetzt gehöre ich irgendwie auch zu den Großen. Das habe ich noch gar nicht so richtig realisiert. Das Umdenken fällt mir noch ein bisschen schwer», verriet Assani.

Gesundheitliche Zwangspause

Der bisher weiteste Satz gelang der Dritten der U20-Europameisterschaft des Jahres 2021 am 27. Mai in Weinheim. Mihambo sprang bisher in dieser Saison zweimal 6,66 Meter - beim Meeting in Dessau genügte diese Weite im letzten Versuch zum Sieg über Assani. Bedingt auch durch eine gesundheitliche Zwangspause hat Mihambo noch nicht ihr bestes Niveau erreicht, ihre mentale Stärke hat ihr indes schon oft entscheidend im Wettkampf geholfen.

«Von einer Topathletin wie Malaika kannst du sehr viel lernen, was mentale Stärke angeht», sagte Assani voller Respekt. Die Konkurrenz beflügelt, der persönliche Umgang ist indes angenehm. «Mit Malaika kann ich mich beispielsweise auf Wettkämpfen auch über Bücher, Serien oder das Studium austauschen», berichtete Assani. Trotz immer wiederkehrender Fußprobleme will sie versuchen, ihr Niveau weiter zu verbessern und auch den Sprung zu Olympia 2024 in Paris zu schaffen.

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