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Master-Turnier in Indian Wells Haas über Boris Becker: «Absolutes Tennis-Idol»

Boris Becker hatte von 2017 bis 2020 bereits als Head of Men's Tennis im DTB gearbeitet.

Boris Becker hatte von 2017 bis 2020 bereits als Head of Men's Tennis im DTB gearbeitet.

Harald Tittel/dpa

Indian Wells (dpa) - Nach der Entlassung von Boris Becker aus dem Gefängnis kann sich Tommy Haas eine Rolle für ihn im deutschen Tennis vorstellen.

«Kommt darauf an, welche Aufgabe er für sich sieht», sagte der ehemalige Weltranglistenzweite der Deutschen Presse-Agentur am Rande des Master-Turniers in Indian Wells. Der Ex-Profi ist dort Turnierdirektor. «Ich freue mich darauf, ihn auch mal wieder zu sehen und überhaupt mal mit ihm zu quatschen und zu hören, wie das abgelaufen ist und was es Neues gibt und wie er sich im deutschen Tennis einsetzen möchte.»

Haas: «Er ist ein absolutes Tennis-Idol, meins auch»

Haas betonte, wie wichtig es seiner Meinung nach ist, dass Spieler permanente Ansprechpartner haben. «Ich weiß, dass er hier und da was für den DTB gemacht hat, aber ich weiß nicht, ob das dann immer so Hand und Fuß hat, wenn man einen hat, der hier und da mal 'ne Woche da ist», erklärte der 44-Jährige. «Klar kann das auch helfen, weil jeder nach wie vor zuhört, wenn Boris über Tennis redet. Er ist ein absolutes Tennis-Idol, meins auch, das so viel geleistet hat. Du brauchst aber top ehemalige Spieler und Coaches, die permanent da sind.»

Becker hatte von 2017 bis 2020 bereits als Head of Men's Tennis im DTB gearbeitet. Ende April 2022 war er in Großbritannien zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden, weil er seinen Insolvenzverwaltern Vermögenswerte in Millionenhöhe verschwiegen hatte. Vor Weihnachten war der Leimener vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen worden und nach Deutschland zurückgekehrt. 

Nach Meinung von Haas hätte eine Persönlichkeit wie Becker auch situationsbezogenen Wert. «Du brauchst diesen Halt für Spieler, die dann wissen: Die sind immer da, auf die verlasse ich mich. Und dann kann man ab und zu mal einen Boris oder einen (Patrik) Kühnen oder einen Michael Stich oder auch mich selber bringen, die dann da mit reinkommen und versuchen, die Spieler gut zu motivieren. Aber ich weiß nicht, wie der DTB das strategisch macht, dazu bin ich zu weit weg.» Haas lebt in den USA. 

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