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Motorsport Sportwagenprogramm: Alpine an Mick Schumacher interessiert

Alpine hat erstmals öffentlich Interesse an Mick Schumacher für sein Sportwagenprogramm bestätigt.

Alpine hat erstmals öffentlich Interesse an Mick Schumacher für sein Sportwagenprogramm bestätigt.

Hasan Bratic/dpa

Suzuka (dpa) - Alpine hat erstmals öffentlich Interesse an Mick Schumacher für sein Sportwagenprogramm bestätigt.

«Es stimmt, dass wir Gespräche führen», räumte der Interimsteamchef des Formel-1-Rennstalls, Bruno Famin, am Rande des Grand Prix von Japan in Suzuka ein. Es gebe eine Möglichkeit. «Es wäre gut für ihn, aber es ist eine Chance für uns beide. Hoffentlich können wir bald einen Test arrangieren.»

Mick Schumacher ist aktuell Formel-1-Ersatzfahrer bei Mercedes und hofft weiter auf ein Stammcockpit für 2024. Allerdings sind die Chancen dafür gering. Zuerst hatte das Fachmagazin «Motorsport aktuell» berichtet, dass der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher in der kommenden Saison zum Sportwagenprogramm von Renault-Tochter Alpine wechseln könnte. Der frühere Formel-2-Champion könnte dann unter anderem bei den legendären 24 Stunden von Le Mans antreten.

Mercedes hält weiter zu Mick Schumacher

Mercedes würde Mick Schumacher selbst in so einem Fall weiter als Reservepilot hinter Lewis Hamilton und George Russell vertrauen wollen - sofern Alpine auch mit so einer Doppelrolle einverstanden sein könnte.

Schumacher sei «Teil der Familie», versicherte Mercedes-Teamchef Toto Wolff zuletzt. Schließlich fuhr Vater Michael seine letzten drei Karrierejahre in einem Silberpfeil. Dessen Sohn werde bei Mercedes immer einen «Heimathafen» besitzen, betonte Wolff.

Mick Schumacher war die vergangenen beiden Jahre Stammfahrer beim US-Team Haas. Zu dieser Saison wurde er allerdings durch Nico Hülkenberg ersetzt, der an der Seite des Dänen Kevin Magnussen fährt.

«Es ist egal, in welcher Phase eines Lebens man ist, man hat nie Sicherheit, dass es so klappt, wie man sich das vorstellt», hatte Mick Schumacher jüngst der Deutschen Presse-Agentur gesagt. «Natürlich macht man sich Gedanken, was mache ich, wenn es nicht klappt?»

Plan B könnte nun Alpine sein. Dort sind in der Formel 1 die Franzosen Pierre Gasly und Esteban Ocon gesetzt.

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