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Nationalmannschaft Löw sieht gewisses Risiko bei Kroos-Comeback

Löw warnt nach der Comeback-Ankündigung von Toni Kroos vor möglichen hierarchischen Problemen in der Nationalmannschaft.

Löw warnt nach der Comeback-Ankündigung von Toni Kroos vor möglichen hierarchischen Problemen in der Nationalmannschaft.

Christian Charisius/dpa/Archivbild

Frankfurt/Main (dpa) - Ex-Bundestrainer Joachim Löw hat nach der Comeback-Ankündigung von Toni Kroos vor möglichen hierarchischen Problemen in der Fußball-Nationalmannschaft gewarnt.

«Der Toni mit seiner Erfahrung ist natürlich Gold wert für jede Mannschaft der Welt. Ich habe mit dem Toni wahnsinnig gerne zusammengearbeitet. Er war ein Stratege, wie es wenige gibt. Die Frage ist nur, wie passt das mit Ilkay (Gündogan), mit Jo Kimmich mit (Leon) Goretzka, das muss der Nationaltrainer lösen», sagte Löw bei Welt TV.

Kroos (34) hatte am Donnerstag angekündigt, nach fast drei Jahren Pause bei der Heim-EM im Sommer wieder für die DFB-Elf zu spielen. Julian Nagelsmann hatte den Routinier von Real Madrid für eine Rückkehr motiviert. Mögliche Konflikte mit anderen Führungsspielern hatte der Bundestrainer nicht als Problem bezeichnet. «Ich habe mit vielen Spielern vorab telefoniert und genau zugehört, ob da einer ein Problem mit Kroos haben könnte. Im Gegenteil! Alle waren sehr positiv», sagte der 36-Jährige dem «Spiegel».

Löw: «DFB sollte nach dem Turnier einen Schnitt machen»

Löw begrüßte, dass Nagelsmann für die EM auf Routiniers wie Mats Hummels oder Thomas Müller baue, die er selbst als Bundestrainer 2019 aussortiert, für die EM 2021 dann aber reaktiviert hatte. Nach dem Turnier müsse der DFB aber «einen Schnitt machen» und perspektivisch auf die kommenden Aufgaben bei der WM 2026 und EM 2028 hinarbeiten.

Nicht nachvollziehen kann Löw (64) die Debatte um die Rückkehr zu den klassischen deutschen Fußball-Tugenden. «Ich stimme nicht in den Chor derer ein, die sagen, wir müssen die deutschen Tugenden hochleben lassen und müssen die auspacken», sagte Löw.

«Die davon reden, die haben keine andere Lösungen. Kämpfen und rennen, das machen alle, das macht auch Schottland im Eröffnungsspiel und das machen auch die Top-Nationen», sagte der ehemalige Bundestrainer, der in seiner Amtszeit wert auf spielerische Lösungen gelegt hatte. «Das ist eine Grundvoraussetzung, dann drehen wir uns im Kreis und kommen keinen Schritt voran», meinte Löw.

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