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Para-Weltmeisterschaft Streng und Floors ärgern sich: «No-Go für eine WM»

Felix Streng (r) und Johannes Floors (l) beschweren sich über die Bedingungen bei der Para-WM.

Felix Streng (r) und Johannes Floors (l) beschweren sich über die Bedingungen bei der Para-WM.

Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Paris (dpa) - Die Paralympicssieger Felix Streng und Johannes Floors haben vor dem Königsrennen bei der Para-WM der Leichtathleten in Paris deutliche Kritik an den Bedingungen für die Prothesen-Sprinter geäußert.

«Das ist ein No-Go für eine WM, dass die Startblöcke wegrutschen», sagte Streng nach den Halbfinals. Und Floors ergänzte: «Das darf keine Ausrede sein, aber um ehrlich zu sein, gibt es noch mehr als nur die Startblöcke, das hier nicht in Ordnung ist.» Er bezog sich auch darauf, «dass wir nach dem Wettkampf über einen Teppich gehen müssen, der uns die Spikes zerstört, obwohl wir morgen nochmal laufen.»

Das Ganze sei vor allem deshalb ärgerlich, weil im Stade Charléty «viele Diamond-League-Rennen gelaufen wurden», sagte Floors: «Deshalb bin ich der Meinung, dass man es besser machen kann. Ich kenne jedenfalls keinen Wettkampf, bei dem die IAAF (früherer Name des Leichtathletik-Weltverbands, d. Red.) diese Startblöcke durchgehen lassen würde.»

Hochklassige Konkurrenz bei den «Blade Runnern»

In Strengs Halbfinale wurde der Start gar wiederholt. «Eigentlich hätte es weitergehen müssen», sagte der für Wetzlar startende Streng: «Das ist nicht die Regel, dass wir zurückgeschossen werden, weil einer wegrutscht. Ich hoffe, dass sich das bis morgen ändert. Da geht es um die Medaillen, da bringen die Athleten nochmal einen ganz anderen Druck auf den Block.»

Die Bedingungen sind wichtig, weil die Konkurrenz bei den «Blade Runnern» besonders hochklassig und ausgeglichen ist. Im Halbfinale war Streng mit 10,76 Sekunden der drittschnellste, Floors folgte direkt danach mit 10,92. Von Gold bis Blech ist für beide im Finale am Mittwoch alles drin. Streng hatte bei den Paralympics 2021 Gold über die 100 Meter gewonnen, Floors war Dritter geworden und hatte über seine Spezial-Disziplin 400 Meter gesiegt.

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