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Reitsport Nach Tod von drei Pferden: Aktivisten fordern Rennverbot

Tierschutz-Aktivisten protestierten beim Grand National Festival auf der Rennbahn von Aintree.

Tierschutz-Aktivisten protestierten beim Grand National Festival auf der Rennbahn von Aintree.

Peter Byrne/PA Wire/dpa

Liverpool (dpa) - Nach dem Tod von drei Pferden beim traditionsreichen Pferderennen Grand National auf der Rennbahn von Aintree nahe Liverpool fordern Aktivisten ein Verbot solcher Wettbewerbe.

«Solche Rennen müssen verboten werden, um zu verhindern, dass sich die brutalen Gräueltaten, die wir diese Woche in Aintree gesehen haben, wiederholen», sagte ein Sprecher der Tierschutzorganisation Animal Aid der britischen Nachrichtenagentur PA. Auch andere Gruppen verurteilten die Veranstaltung scharf.

Das Rennen war vom Tod dreier Pferde nach Stürzen und von massiven Protesten überschattet worden. Am Donnerstag starb bereits ein Pferd, am Samstag zwei weitere. 

Mehr als 100 Festnahmen

Einige Aktivisten kletterten zudem über Zäune und verschafften sich Zugang zur Rennbahn, wo sie sich an Hindernissen festklebten. Nach Angaben der Merseyside Police in Liverpool wurden mehr als 100 Personen vorläufig festgenommen.

Das Hindernisrennen steht trotz einer Entschärfung der Hindernisse sowie der Verringerung der Teilnehmerzahlen seit Jahrzehnten bei Tierschützern massiv in der Kritik, weil über die Jahre zahlreiche Jockeys mit ihren Pferden schwer stürzten und Tiere zu Tode kamen. 

Die Organisation League Against Cruel Sports erklärte, seit dem Jahr 2000 seien in Aintree 62 Pferde ums Leben gekommen. Die Tierrechtler von Peta UK teilten mit, das Rennen sei eines der längsten und gefährlichsten weltweit und der hohe Risikofaktor sei mit dafür verantwortlich, dass es so berühmt geworden sei. Die British Horseracing Authority verteidigte sich: Man sei stetig dabei, die Bedingungen zu verbessern und arbeite jeden Fall auf, um daraus zu lernen.

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