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Rennen in Budapest Trotz Hollywood-Streiks: Formel-1-Film wird weiter gedreht

Der Formel-1-Film mit Brad Pitt (l) wird auch in Ungarn weitergedreht.

Der Formel-1-Film mit Brad Pitt (l) wird auch in Ungarn weitergedreht.

Tim Goode/PA Wire/dpa

Budapest (dpa) - Trotz des Hollywood-Streiks von Schauspielern und Autoren gehen die Dreharbeiten für Brad Pitts Formel-1-Film beim Grand Prix in Budapest weiter.

«Zum Glück können wir weitermachen. Hoffentlich bekommen wir einige wichtige Teile des Films hier fertig», sagte Rekordweltmeister Lewis Hamilton, der Co-Produzent und Berater des Projekts ist.  

Vor dem elften Saisonlauf auf dem Hungaroring am Sonntag ist wie schon zuletzt in Silverstone eine eigene Garage für den fiktiven Apex-Rennstall um Superstar Pitt hergerichtet worden. Darsteller in Rennanzügen des Teams liefen bereits am Donnerstag durch das Fahrerlager. Es wird erwartet, dass auf der Strecke Rennszenen und weitere Aufnahmen für den Film gedreht werden. 

Drehpläne offen

Wie sehr die ursprünglichen Drehpläne durch den Streik beschnitten werden müssen und ob Pitt selbst nach Budapest reist, blieb zunächst offen. Nach den Drehbuchautoren waren zuletzt auch alle gewerkschaftlich organisierten Schauspieler der mehr als 160.000 Mitglieder zählenden SAG-AFTRA in den Ausstand getreten. Bei dem Streik geht es um bessere Vergütung und Regelungen für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Pitt ist auch Mitglied der Schauspieler-Gewerkschaft. 

Noch in Silverstone hatte er sich mit großer Begeisterung in die Dreharbeiten für den Formel-1-Streifen gestürzt. Der 59-Jährige spielt einen Rennfahrer, der nach einem Unfall die Formel 1 verlässt und nach Jahren zurückkehrt, weil ihn der befreundete Chef eines erfolglosen Teams um Hilfe bittet. Regisseur ist Joseph Kosinski, Produzent Jerry Bruckheimer. Beide drehten gemeinsam auch den Mega-Erfolg «Top Gun: Maverick». 

Mercedes-Pilot Hamilton zeigte sich vom Zwischenergebnis des Formel-1-Projekts sehr angetan. «Ich habe jetzt einige Szenen gesehen, die meine Vorfreude auf das Endresultat noch verstärkt haben», sagte der 38 Jahre alte Brite.

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