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Tennis Neuer Trend: Stars ohne Spielpraxis vor Australian Open

Der Weltranglisten-Vierte Jannik Sinner (M.) strebt in diesem Jahr seinen ersten Titel bei einem der vier Grand-Slam-Turniere an.

Der Weltranglisten-Vierte Jannik Sinner (M.) strebt in diesem Jahr seinen ersten Titel bei einem der vier Grand-Slam-Turniere an.

Manu Fernandez/AP/dpa

Melbourne (dpa) - Die Australian Open haben jedes Jahr ihren ganz besonderen Reiz. Zu Beginn des Jahres reisen die Tennisprofis ausgeruht und voll motiviert nach Melbourne, niemand weiß so genau, wer wie gut in Form ist. Bei der aktuellen Auflage gilt das ganz besonders, denn zahlreiche Stars haben in diesem Jahr bislang noch kein Match bestritten. Carlos Alcaraz, Jannik Sinner, Daniil Medwedew - sie alle haben 2024 noch bei keinem Turnier gespielt.

«Durch den Davis Cup war meine letzte Saison sehr spät zu Ende», sagte Jannik Sinner, der im November bei den ATP-Finals zunächst das Finale erreicht und danach Italien im Davis Cup zum Sieg geführt hatte. «Von daher haben wir uns entschieden, früh nach Melbourne zu reisen, zu trainieren und vorher kein anderes Turnier mehr zu spielen», berichtete der 22-Jährige.

Sinner will großen Titel

Der Weltranglisten-Vierte strebt in diesem Jahr seinen ersten Titel bei einem der vier Grand-Slam-Turniere an. «Wir wollten mal etwas Neues probieren. Mal sehen, wie es funktioniert. Ich fühle mich auf jeden Fall gut», sagte Sinner, der im Vorfeld nur ein paar Show-Matches in Kooyong vor den Toren Melbournes bestritten hat. An diesem Sonntag startet er gegen den Niederländer Botic van de Zandschulp in die Australian Open.

Wie Sinner tauchten auch der Russe Medwedew und der Spanier Alcaraz 2024 bislang noch in keinem Turnier-Tableau auf. «Die Saison war lang. Wir haben im Team entschieden, dass ich mindestens vier bis fünf Wochen Vorbereitung brauche, um gut auf die neue Saison vorbereitet zu sein», sagte der Wimbledonsieger aus Spanien. «Ich denke, ich bin jemand, der nicht viel Matchpraxis vor einem großen Turnier braucht», sagte Alcaraz (20).

Alexander Zverev und Novak Djokovic wählten dagegen einen anderen Weg. Beide waren über den Jahreswechsel beim United Cup aktiv. Vor allem Zverev tankte mit dem deutschen Titelgewinn und vier von fünf gewonnenen Einzeln viel Selbstvertrauen. «Natürlich tut das gut. Mal sehen, wie weit es für mich in diesem Jahr hier geht», sagte der Olympiasieger.

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