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Tennis Siegemund verliert Doppel-Finale bei US Open

Laura Siegemund hat mit ihrer Doppel-Partnerin Vera Swonarewa den Sieg bei den US Open verpasst.

Laura Siegemund hat mit ihrer Doppel-Partnerin Vera Swonarewa den Sieg bei den US Open verpasst.

Jason DeCrow/AP/dpa

New York (dpa) - Laura Siegemund hat ihren zweiten Doppel-Titel bei den US Open verpasst. Die 35-Jährige unterlag mit ihrer Spielpartnerin Vera Swonarewa im Finale des Grand-Slam-Turniers in New York mit 6:7 (9:11), 3:6 gegen Gabriela Dabrowski aus Kanada sowie die Neuseeländerin Erin Routliffe.

«Wir haben gutes Tennis gespielt und die beiden haben etwas besser gespielt», gratulierte Siegemund. «Es war toll, wieder vor Fans zu spielen - nicht wie 2020.»

Mit Swonarewa hatte Siegemund vor drei Jahren in New York ihren bislang einzigen Grand-Slam-Titel im Doppel gefeiert - damals unter Corona-Bedingungen ohne Zuschauer. Für die Endspielteilnahme durfte sich das Duo über ein Preisgeld von zusammen 350.000 US-Dollar (327.210 Euro) freuen.

In einem engen ersten Satz gab keines der Doppel im Arthur Ashe Stadium den Aufschlag ab. Siegemund und Swonarewa waren näher am Break, konnten jedoch insgesamt fünf Chancen nicht nutzen. Im Tie-Break holten sie einen 0:4-Rückstand auf, vergaben zwei Satzbälle und verloren den Durchgang nach einem verschlagenen Überkopfball von Siegemund. Im zweiten Satz lag das deutsch-russische Duo schnell 0:3 hinten, Siegemund ließ sich am Rücken behandeln. Für das Comeback reichte es nach insgesamt 2:15 Stunden nicht mehr.

Dabrowski und Routliffe spielten erst ihr viertes Turnier zusammen, für beide war es der erste Grand-Slam-Titel im Doppel. Siegemund hatte in New York 2016 bereits im Mixed mit dem Kroaten Mate Pavic gewonnen.

Siegemund-Aus gegen Gewinnerin Gauff

Vor knapp zwei Wochen war sie in der Einzelkonkurrenz zum Auftakt gegen die spätere Turniersiegerin Coco Gauff knapp in drei Sätzen ausgeschieden. Danach hatte sie sich über das Verhalten der Zuschauer beklagt, die sie im Duell mit dem amerikanischen Publikumsliebling phasenweise ausgebuht hatten.

«Danach sind täglich mehrere Leute zu mir gekommen, teilweise aus Spielerkreisen oder Trainer und auch Fans, die mir megapositiv gesagt haben: 'Ich fand dein Match hammer oder ich fand deine Pressekonferenz hammer'», berichtete Siegemund. «Das tut natürlich gut.»

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