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Turnier bis Ende August VfL Wolfsburg-Chef kritisiert späten Termin der Frauen-WM

Ralf Kellermann hat als Direktor Frauenfußball beim VfL Wolfsburg die späte Ansetzung der diesjährigen Weltmeisterschaften in Australien und Neuseeland bemängelt.

Ralf Kellermann hat als Direktor Frauenfußball beim VfL Wolfsburg die späte Ansetzung der diesjährigen Weltmeisterschaften in Australien und Neuseeland bemängelt.

Moritz Frankenberg/dpa

Wolfsburg (dpa) - Ralf Kellermann hat als Direktor Frauenfußball beim VfL Wolfsburg die späte Ansetzung der diesjährigen Weltmeisterschaften in Australien und Neuseeland bemängelt.

Der Termin vom 20. Juli bis 20. August sei für die Vereine und auch für den deutschen Verband «suboptimal», sagte der Manager bei einer Video-Schalte des deutschen Meisters und Champions-League-Halbfinalisten, der zahlreiche Nationalspielerinnen wie Alexandra Popp, Lena Oberdorf oder Merle Frohms stellt. Er kritisierte auch die späte Abstellungsfrist des Fußball-Weltverbandes FIFA.

«Eine Weltmeisterschaft oder eine Europameisterschaft gehört an das Ende einer Saison mit vielleicht drei Wochen Pause. Dieser späte Zeitpunkt, der hilft niemandem», sagte Kellermann. Die Bundesliga endet am letzten Mai-Wochenende, am 3. Juni steht noch das Champions-League-Finale an. Da die Clubs ihre Nationalspielerinnen erst zehn Tage vor Turnierbeginn abstellen müssen, die Vorbereitung des deutschen Teams unter Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg aber bereits am 20. Juni in Herzogenaurach beginnt, habe man sich mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) zusammengesetzt und eine entsprechende Lösung gefunden.

Saisonvorbereitung drastisch verkürzt

Schwierigkeiten sieht Kellermann auch bei der Vorbereitung auf die neue Spielzeit, die für die Spitzenclubs mit der zweiten Rundes des DFB-Pokals am 9. September beginnt. Die Bundesliga startet eine Woche später. Bei einem Halbfinal-Einzug der DFB-Frauen in Australien und angesichts der langen Rückreise und auch der Regeneration gab der 54-Jährige zu bedenken: «Wir wissen jetzt schon, dass die Nationalspielerinnen acht oder neun Tage bei ihrem Verein sind und dann geht es schon in die neue Saison.»

Zudem werde durch die späte WM die Gruppenphase der Champions League nicht in diesem Jahr abgeschlossen werden können. Im nächsten Sommer stehen die Olympischen Spiele als internationales Turnier an, für die sich das deutsche Team allerdings erst noch über die Nations League qualifizieren muss. Über die Gründe der späten WM-Ansetzung scherzte Kellermann in Richtung des FIFA-Präsidenten Gianni Infantino: «Ich kenne die Urlaubsplanung von Herrn Infantino nicht.» In der Regel einigen sich FIFA und die Gastgeberländer auf die Terminierung.

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