Oldenburg - Nach dem Highlander-Prinzip „Es kann nur einen geben“ wollen die Basketballer des Oldenburger TB an diesem Samstag (18.30 Uhr, Hössensporthalle) bei den Baskets Juniors in Westerstede den Verbleib in der 1. Regionalliga unter Dach und Fach bringen. Bei einem Derbysieg wäre das OTB-Zittern beendet – die TSG Bergedorf stiege ab.
„Wir müssen mehr an uns glauben“, sagt Turnerbund-Trainer Vangelis Kyritsis, dessen Team zwar nur zwei Siege geholt (20 Spiele/4 Punkte/11. Platz), aber trotz 13 Pleiten in Serie im Fernduell mit den auf dem Abstiegsrang stehenden Bergedorfern (21/4/12.) noch die besseren Karten hat.
Sollten die Hamburger ihr letztes Spiel gegen Rendsburg (20/12/8.) in eigener Halle verlieren, wäre der Ausgang des parallelen Duells in Westerstede nicht mehr entscheidend. Sollte Bergedorf gewinnen, müsste der OTB im Falle einer Derbypleite in einer Woche gegen die noch um einen Playoff-Platz spielende SG Braunschweig (20/26/5.) zurückschlagen. Bei Punktgleichheit entscheidet der direkte Vergleich, den die Oldenburger knapp gewonnen haben. Einem 79:73-Auswärtssieg im Oktober in Hamburg folgte ein 53:56 zu Hause im Februar.
„Wir dürfen den Kopf nicht in den Sand stecken. Es ist zwar schwierig, die Qualität des Gegners einzuschätzen, aber wir werden uns auf uns konzentrieren und versuchen, die Fehler aus vergangenen Spielen abzustellen“, sagt Kyritsis mit Blick auf das personelle Auf und Ab bei den Juniors (21/10/9.), für die es im letzten Saisonspiel um nichts mehr geht. „Wir sind fast komplett – und ich glaube, die Westersteder auch“, sagt Kyritsis, der mit Gegenüber Artur Gacaev schon viele Schlachten gemeinsam geschlagen hat. Dieser kann mit seinem Team beeinflussen, ob es in der 1. Regionalliga weiter zwei Vertreter aus dem Nordwesten geben kann – oder wie beim Highlander künftig nur einen.
Das Hinspiel verlor das OTB-Team um Andre Galler (links) gegen die Juniors-Auswahl um Rauf Amirbekov (rechts) mit 61:84. Bild: Fabian Steffens
