Jever - Obwohl die Fußballer des FSV Jever als Tabellenzweiter der Nordstaffel der 1. Kreisklasse des Fußballkreises Jade-Weser-Hunte überwintern, zeigt sich Coach Lars Poedtke mit dem Verlauf der Hinrunde nicht ganz zufrieden. Schließlich beträgt der Rückstand auf Spitzenreiter Heidmühler FC II schon sieben Punkte – und nur der Erste steigt am Saisonende in die Kreisliga auf.
„Zwar sind wir, wie erhofft, im oberen Tabellendrittel, blieben aber in einigen Spielen weit hinter unseren Möglichkeiten“, blickt Poedtke mit gemischten Gefühlen zurück: „Und da der HFC II unaufhaltsam seine Runden dreht, laufen wir zu Recht der Musik hinterher. Ansonsten stehen die Mannschaften oben, die wir dort erwartet hatten.“
Während die Heidmühler das Tableau mit 32 Zählern anführen, geht es dahinter ab den Jeveranern (25) sehr eng zu – wobei der Dritte ESV Nordenham (23) ebenso wie der Sechste TuS Büppel (20) jeweils noch ein Nachholspiel in der Hinterhand hat.
Dennoch gibt sich Poedtke kämpferisch. Wohlwissend, dass es der Re-Start im März absolut in sich hat: „Natürlich wollen wir versuchen, auf den HFC II Druck auszuüben. Die Saison wird für uns dabei quasi in den ersten drei Rückrundenspielen entschieden.“ Schließlich geht es für die Kiebitze dann der Reihe nach gegen Heidmühle (10. März), Nordenham (17. März) und Büppel (24. März).
In der Winterpause haben die Jeveraner, die sich seit dem 30. Januar auf die Rückrunde vorbereiten, keine Abgänge zu verzeichnen. Zudem hoffen sie auf die Rückkehr der Langzeitverletzten Thilo Ommen, Jan-Niklas Urban und Jonas Meile. Außerdem kehrt Nelvin Gould nach einem Auslandssemester ins Team zurück. Auch deshalb sieht Poedtke personell keinen Handlungsbedarf: „Für diese Saison sind wir gut aufgestellt. Mit diesem Kader wäre auch mehr möglich. Dazu gehört aber auch das nötige Glück, welches wir in der Hinrunde nicht hatten.“
