Hooksiel - Die Vorbereitungen für die Hooksieler Renntage 2013 sind abgeschlossen. „Die Jaderennbahn ist gemäht. Jetzt geht es um den Feinschliff“, sagt Günther Lühring. Der Vorsitzende des Hooksieler Rennvereins stellte jetzt zusammen mit Kassenwart Timo Zippermayr und Pressewartin Tina Müller das Programm vor.
Alle notwendigen Genehmigungen seien da: Das Land erlaubt zum Beispiel Pferdewetten und das Straßenbauamt Aurich das Aufstellen der Werbe- und Hinweisschilder. Renntage sind mittwochs am 24. und 31. Juli jeweils ab 18 Uhr und am Sonntag, 11. August, ab 14 Uhr. Erwartet wird wie in den Vorjahren wieder die Traberelite aus Nord- und Westdeutschland sowie den Niederlanden. „Wir haben eine gute und tolle Tradition“, so Lühring.
In diesem Jahr kommt aber etwas ganz Besonderes hinzu: Am 31. Juli steigen auf der Jaderennbahn an der Bäderstraße zum 100. Mal Trabrennfahrer auf die Sulkys. Treue Teilnehmer brauchen an diesem Tag kein Nennungsgeld für startende Pferde zu zahlen.
Der Hooksieler Rennverein rechnet mit vollen Rängen: Beim 100. Durchgang hat Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen noch Sommerferien. Überhaupt, so Lühring, gibt es mittlerweile bereits Urlauber, die mit Pferden anreisen oder ihre Ferien an der Nordsee nach den Terminen der Hooksieler Renntage planen.
„Wir haben bereits sehr viele Anfragen“, sagt auch Tina Müller. Sehr zufrieden ist der Verein mit seinen Sponsoren. „Früher bin ich in Jever von Haus zu Haus gegangen“, so Lühring. Heute meldeten sich die Sponsoren von selbst oder sagten einfach auf Anfrage am Telefon „wie im vorigen Jahr“. Die Eintrittspreise könnten deshalb bei sechs Euro gehalten werden.
„Auf der Jaderennbahn herrscht Stimmung wie im Fußballstadion“, begeistert sich Lühring. Es sei eine ganz besondere Atmosphäre. Die Besucher – im Vorjahr waren es am Familientag 6000 – könnten sich unterhalten, Essen und Trinken, Rennen und die Pferde anschauen – und wetten.
Auch hier packt der Rennverein ein neues Paket: Beim Familientag am 11. August öffnet in Hooksiel eine Wettschule. Hostessen erklären in einem Zelt Besuchern, wie Pferdewetten funktionieren. Wer möchte, kann in Hooksiel auch für Rennen auf großen auswärtigen Bahnen wetten. Verlierer bekommen eine zweite Chance. Aus ihren Wettzetteln werden Wettgut-scheine gezogen. „75 bis 80 Prozent des Einsatzes werden an die Wetter ausgezahlt. Beim Lotto sind es nur 50 Prozent“, rechnet Lühring vor.
Zusätzlich wird es am Sonntag, 11. August, ein großes Rahmenprogramm geben. Vorgesehen sind unter anderem ein Mini-Traberrennen und ein Kutschenkorso. „Vielleicht kommt Olaf Lies ja auch mit einer Kutsche“, frotzelte Lühring. Der Wirtschaftsminister ist in diesem Jahr Schirmherr der Hooksieler Renntage. An einem der drei Renntage wird Lies persönlich in Hooksiel auf der Jaderennbahn sein.
