Elisabethfehn - Rund 160 Fahrradfahrer haben an der Aktion „Mit Rad up Pad“ der Bürgerinitiative „Rettet den Elisabethfehnkanal“ teilgenommen. Die Fahrradtour führte am Sonntag über eine Strecke von rund 24 Kilometern entlang des Elisabethfehnkanals. „Es war die letzte Aktion der Bürgerinitiative vor der Sommerpause. Mit der Tour wollten wir noch einmal darauf aufmerksam machen, dass die Schleuse und damit insgesamt Deutschlands einziger noch schiffbarer Fehnkanal gerettet werden muss und das die Bürgerinitiative solange kämpft, bis alles in trockenen Tüchern ist“, sagte Andrea Blömer, die zusammen mit Hans Bunger und Gunda Schröder die Tour organisiert hatte.

Der Tross der Pedaltreter setzte sich direkt nach dem Open-Air-Gottesdienst am Barßeler Hafen in Bewegung. Den Startschuss dazu gab Barßels Bürgermeister Bernd Schulte, der sich ebenfalls auf sein Rad schwang. Viele nutzten die Fahrradtour auch für einen Familienausflug. Für Überraschungen auf der Strecke hatte das Organisationsteam gesorgt.

Erste Zwischenstation war die Schleuse in Osterhausen. Dort wurde eine Schleusung gezeigt. Weiter führte die Tour über die Mühlenstraße zum Moor- und Fehnmuseum und zur ehemaligen Koksfabrik. Endstation war das Dorfgemeinschaftshaus in Elisabethfehn.

Nach der gut vierstündigen Tour ließen die Teilnehmer die Aktion dort mit einem Grillfest ausklingen. Insgesamt zeigten sich die Organisatoren mit dem Verlauf mehr als zufrieden.