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NWZonline.de Sport

18. Spieltag: Bundesliga: Das war der Samstag, das kommt am Sonntag

24.01.2021

Berlin (dpa) - Ein packender Auftakt am Freitag mit dem Gladbacher 4:2-Sieg gegen Dortmund. Torreiche Partien mit Überraschungen am Samstag, dazu ein Trainerjob in der Hauptstadt akut gefährdet.

Und es ist noch nicht Schluss mit dem 18. Spieltag der Fußball-Bundesliga. Heute kommt es vor der Partie der TSG 1899 Hoffenheim gegen den 1. FC Köln (18.00 Uhr/Sky) zum Duell des Spitzenreiters aus München mit dem Schlusslicht aus Gelsenkirchen.

ABSERVIERT?: Bruno Labbadia war enttäuscht, sogar maßlos. Wie lange bleibt er noch Trainer von Hertha BSC? Das 1:4 gegen Werder Bremen am Samstagabend schwächte seine Position noch einmal gehörig. Laut "Bild" soll die Entscheidung beim selbst ernannten "Big City Club" bereits gegen den Trainer gefallen sein. Nicht einmal ein Jahr wäre Labbadia dann im Amt gewesen. "Da reden wir jetzt auch nichts schön, das ist eine Scheiß-Situation", sagte Labbadia nach der Pleite im Olympiastadion. Mit ihm muss sich wohl auch Sport-Geschäftsführer Michael Preetz Sorgen um den Job machen.

BEDIENT: Julian Nagelsmann war sauer, ziemlich sogar. Vor allem auf den Schiedsrichter. Genauso aber über die bittere Niederlage als Meisterschaftsanwärter bei einer Mannschaft, die bis dahin erst ein Spiel gewonnen hatte. Zeitpunkt und Art und Weise der Gegentore beim 2:3 beim 1. FSV Mainz 05 trafen die Leipziger entscheidend. "Zwei von den drei Toren darfst du einfach nicht kriegen. Wir können nicht immer drei oder vier Tore schießen", betonte Nagelsmann.

SINNLOS: Peter Bosz war ernüchtert, sehr sogar. "Es macht nur Sinn, auf die Tabelle zu schauen, wenn wir selbst gewinnen", sagte der Coach von Bayer 04 Leverkusen. 0:1 gegen den VfL Wolfsburg. Statt mit den patzenden Leipzigern nach Punkten gleichzuziehen und in Reichweite zu Spitzenreiter FC Bayern zu bleiben, spüren sie nun die Wolfsburger direkt hinter sich, punktgleich. Personell ist die Lage bei den Leverkusenern äußerst angespannt. Nun verletzte sich auch noch Mittelfeldspieler Julian Baumgartlinger - Verdacht auf Kreuzbandriss.

TREFFSICHER: Ausgerechnet Moussa Niakhaté. Es ist nicht lange her, da wurde er als Elfmeterverursacher gerügt. Nicht hilfreich in einer Lage, wie der des stark abstiegsbedrohten 1. FSV Mainz 05. Doch zum Auftakt in die Rückrunde trumpfte Moussa Niakhaté vor dem gegnerischen Tor groß auf. Zwei Tore erzielte der 24 Jahre alte Franzose binnen zwölf Minuten und war damit entscheidender Wegbereiter des 3:2-Sieges über das Top-Team von RB Leipzig. "Man ist dann zur richtigen Zeit am richtigen Ort und hat die Chance und nutzt das. Aber es geht nicht um mich, es geht um Mainz 05, den Verein und darum, dass jeder alles gibt! Und das haben wir heute gezeigt", sagte er.

GELÖST: 217 Tage sind eine lange Zeit. 217 Tage gelang Florian Niederlechner das nicht, wofür er eigentlich auf dem Platz steht. Ein Tor. Umso glückseliger waren der Angreifer des FC Augsburg und sein Trainer Heiko Herrlich nach dem Doppelpack Niederlechners zum 2:1-Sieg über den 1. FC Union Berlin. "Wenn man in der Vorsaison 23 Scorerpunkte macht und das dann nicht erfüllen kann, dann ist das für die Psyche sehr schwer", sagte Niederlechner dem Sender Sky und verriet: "Die wichtigste Person für mich ist mein kleiner Sohn. Da habe ich mich wenigstens immer gefreut, wenn ich Heim gekommen bin. Meine Frau hatte es sicher nicht leicht mit mir."

SPITZE: Die Bayern, der Tabellenführer, gegen Schalke, den Tabellenletzten (15.30 Uhr/Sky). Gewinnen die Münchner, ziehen sie an der Spitze weiter davon, Leipzig wäre sieben Punkte zurück, Leverkusen und Wolfsburg schon zehn. Und dann ist da noch das Hinspiel - der FC Bayern gewann 8:0. "Das Hinspiel ist nullkommanull in unseren Gedanken. Ich denke, dass Schalke eine Mannschaft mit guten Einzelspielern und mit Qualität hat, wie es der aktuelle Tabellenstand nicht widerspiegelt", sagte Trainer Hansi Flick am Freitag.

© dpa-infocom, dpa:210123-99-145153/3

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