Oldenburg - Nach einem engen Duell mit dem TSV Quakenbrück wird es für die BTB Royals in der 2. Basketball-Regionalliga immer enger. Die Oldenburger (nun 15 Spiele/8 Punkte/9. Platz) liegen nach ihrer Heimpleite im Duell mit dem Rivalen aus dem Tabellenkeller (15/7/11.) weiter nur ganz knapp vor der Abstiegszone und stärkten durch das knappe 68:70 in einem wahren Nervenkrimi zugleich auch den Kontrahenten.

„Es war ein sehr umkämpftes Spiel“, meinte BTB-Zugang Johannes Pütter, der mit seinen neuen Teamkollegen zunächst einem Rückstand hinterherlaufen musste. „Nach einem schwachen Start sind wir ganz gut reingekommen und konnten uns zur Halbzeit eine knappe Führung erspielen“, sagte Pütter, der die acht Punkte, die er bei seinem Debüt im Royals-Trikot verbuchte, insbesondere im zweiten Viertel in der stärksten Phase der Gastgeber erzielte. Nach einem 20:31-Rückstand drehten die Oldenburger hier mit einem 13:0-Lauf das Spiel und führten zur Pause 35:34.

Andre Galler (vorn, hier beim 53:56 im Hinspiel) auf dem Weg zum Korb – hinten schaut Rendsburgs Balla Thiam zu.

64:74 BEI RENDSBURG TWISTERS Rettungsring flutscht Oldenburger TB aus der Hand

Daniel Norder Jan Zur Brügge
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In der zweiten Hälfte entwickelte sich das Kräftemessen zu einem phasenweise strukturlosen Kampfspiel, in dem die BTBer etwas Pech hatten und einfache Punkte liegenließen. Quakenbrück überzeugte speziell auch aus der Distanz und kam insgesamt auf acht erfolgreiche Drei-Punkte-Würfe. Die Royals versenkten in Person von Jonathan Gang nur einen Dreier, mussten sich am Ende denkbar knapp geschlagen geben und kassierten damit ihre neunte Niederlage in Serie.

Selbstkritisch: Jonathan Gang (links) war bester BTB-Korbjäger, aber im Schlussviertel fehlte „auch bei mir“ die Intensität.

67:82 BEI TSG WESTERSTEDE II Derbypleite steigert Bibbern der BTB Royals

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Pütter zeigte sich trotz der bitteren Heimpleite motiviert. „Jetzt müssen wir weiterarbeiten, uns fokussieren und das nächste Spiel sicher gewinnen“, resümierte der Zugang. Nach einem freien Wochenende geht es am 11. Februar (Samstag, 18 Uhr) zum TuS Bothfeld (14/10/8.), der mit einem Sieg mehr auf dem Konto direkt vor den Royals liegt.

In Göttingen durfte Steffen Teichert (am Ball, hier 2013 gegen Jena im ProA-Playoff-Viertelfinale) von einer großen Karriere träumen.

ZUGANG STEFFEN TEICHERT Oldenburger TB verstärkt sich für Abstiegskampf

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Jan-Karsten zur Brügge Sportredaktion