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3:1-Niederlage in Wallinghausen Spätes Strafstoßtor bringt Larrelt nichts Zählbares ein

Hermann Redenius
Auch dieser artistische Ansatz von Folkmar Hamann brachte Larrelt nicht den gewünschten Erfolg in Wallinghausen.

Auch dieser artistische Ansatz von Folkmar Hamann brachte Larrelt nicht den gewünschten Erfolg in Wallinghausen.

Marie Kalski

Wallinghausen - Für die Bezirksliga-Fußballer der Sportfreunde Larrelt verliefen die Auftritte auf fremden Plätzen in diesem Kalenderjahr nur wenig erfolgreich. In vier Auswärtspartien sprang nur ein Zähler heraus. Die negative Serie der Emder setzte sich beim SV Wallinghausen fort. Auch ein spätes Strafstoßtor brachte den Emdern nichts Zählbares ein. Die Auricher siegten insgesamt verdient mit 3:1.

„Wir haben uns für die 1:4-Niederlage in Pewsum am Vorsonntag rehabilitiert“, freute sich SVW-Trainer Ewald Mühlenbrock nach dem Schlusspfiff. Seine Schützlinge verbuchten im ersten Abschnitt leichte Feldvorteile, ohne aber zunächst das Gäste-Gehäuse ernsthaft in Gefahr zu bringen.

Nicht konsequent genug

Erst in der 27. Minute kam die Heimelf zur ersten großen Torchance: Marvin Dahlke verzog die Lederkugel aus 14 Metern nur um Haaresbreite. Vier Minuten vor dem Halbzeitpfiff markierte Wallinghausen die 1:0-Führung: Nach einem Freistoß landete das Spielgerät bei Tim Alberts, der aus 17 Metern unbedrängt flach in das untere Toreck traf. Sehr zum Ärger vom Larrelter Coach Marten Sandmann: „In dieser Situation haben wir nicht konsequent genug verteidigt.“

Im zweiten Abschnitt lieferten sich beide Teams mit zunehmender Dauer einen offenen Schlagabtausch. In der 63. Minute bot sich den Gästen eine hochkarätige Doppelchance: Zunächst scheiterte Jonas Nessen freistehend an SVW-Keeper Philipp Grensemann. Der Abpraller landete bei Rene Krzatala, aber der gegnerische Schlussmann regierte erneut mit Bravour. Aus Sicht der Emder fiel der zweite Gegentreffer äußerst unglücklich. Einen Schuss der Heimelf aus 16 Metern bekam Niklas Schmidchen mit voller Wucht ins Gesicht und fiel zu Boden. Der erst 18-jährige Malte Folkers nutzte die Verwirrung und schob den Ball überlegt in die gegnerischen Maschen ein (81.). Nur drei Minuten später holte SVW-Akteur Jann Kramer im Strafraum den eingewechselten André Krzatala von den Beinen. Der gefoulte Akteur verwandelte den fälligen Elfmeter sicher sich zum 2:1-Anschlusstreffer.

Tor nach Missverständnis

Ein Missverständnis zwischen Hainer Hamann und Schlussmann Marc Weddermann brachte die Gäste in der 86. Minute endgültig auf die Verliererstraße. Nutznießer zum 3:1 war der eingewechselte Goalgetter der Heimelf, Bent Bogena, der in dieser Szene seinen Torinstinkt unter Beweis stellte. Marten Sandmann haderte hinterher mit dem Schicksal: „Wir haben den dritten Gegentreffer zu schnell bekommen.“ Fast hätte Andre Krzatala noch einen Eckball direkt verwandelt (88.). Auf der Gegenseite traf Marten Ackermann nur den Außenpfosten der Gäste (90.). Überhaupt scheint das Geläuf in Wallinghausen den Sportfreunden nicht zu liegen. Im Vorjahr gab es bereits eine 1:6-Niederlage in der Aufstiegsrunde.

SF Larrelt: Weddermann; Schmidchen, Köner, Beekhuis (67. Bygus), Mammen (72. A. Krzatala), R. Krzatala, Engelmann (59. Pannhoff), F. Hamann, H. Hamann, Nessen, Feldmann.

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