Oldenburg/Oyten - So richtig zufrieden war der Trainer noch nicht, aber die Drittliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg II haben beim ersten Auswärtsauftritt das nachgeholt, was sie im ersten Heimspiel nicht geschafft hatten: den ersten Saisonsieg. Eine Woche nach dem 28:28 gegen Borussia Dortmund II gelang dem Juniorteam (3:1 Punkte/4. Platz) ein 29:23-Derbysieg (16:13) beim TV Oyten (0:4/11.).
Die Steigerung
„Immer leider noch zu viele technische Fehler in der ersten und zweiten Welle, aber dafür war die Abwehr deutlich besser“, meinte Jonas Schlender, dessen Auswahl gegen die BVB-Reserve nicht ein einziges Mal geführt hatte und dafür diesmal nicht einmal zurücklag. „Also eine leichte Steigerung zur Vorwoche“, resümierte der Trainer: „Ein souveräner Sieg – also alles gut.“
Die Spielentscheidung
Es hatte allerdings bis zum Ende der ersten Halbzeit gedauert, bis sich die VfL-Reserve ein wenig absetzen konnte. Bis dahin hatten die Gastgeberinnen Rückstände immer wieder ausgeglichen. Unmittelbar vor der Pause sorgten Lisa-Marie Fragge und Annabel Rebnau für die erste Drei-Tore-Führung. Erstere war es dann auch, die in Halbzeit zwei mit drei Toren innerhalb von drei Minuten in Verbindung mit dem 19:13 von Laura Kannegießer den Vorsprung rasch auf 20:13 ausbaute und damit die Entscheidung einleitete.
Die Souveränität
Näher als auf fünf Tore sollten sich die „Vampires“ auch nicht mehr heranbeißen. Im Gegenteil: Zehn Minuten vor Schluss war die Führung sogar auf 27:18 angewachsen. In der Endphase verkürzte Oyten etwas, rüttelte aber nicht mehr am souveränen Gästesieg.
Das Schlusslicht
Die VfL-Reserve ist damit eins von nur noch vier ungeschlagenen Teams. Am nächsten Sonntag (16.30 Uhr, Sporthalle Wechloy) geht’s zu Hause gegen den wie Oyten aufgestiegenen TuS Bielefeld-Jöllenbeck (0:4/12.). Dieser ist nach zwei klaren Pleiten in Vechta (25:41) und gegen Badenstedt (23:34) Tabellenletzter.
VfL Oldenburg II: Hempen, Büchert - Rebnau 1, Schnell, Klöcker 2, Prante 1, Munderloh, Schumacher 7, Stubbe 2, Oberegger 2, Kannegießer 7/3, Jack, Völker, Reinemann, Schommartz 1, Fragge 6.
