Oldenburg - Sieg für den VfB: Die Regionalliga-Fußballer aus Oldenburg sind nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge an diesem Sonntagnachmittag in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Eine Woche nach dem bitteren Aus im Landespokal-Halbfinale gegen Drochtersen/Assel (1:2) und der folgenden Ligapleite in Rehden (0:1) schoss sich das Team von Trainer Dietmar Hirsch gegen Schlusslicht TSV Schilksee den Frust von der Seele und feierte vor 1917 Zuschauern im heimischen Marschwegstadion einen 7:0 (2:0)-Pflichterfolg.

Nachdem Verfolger VfL Wolfsburg II (27 Spiele, 58 Punkte), der in einer Woche zum Spitzenspiel an den Marschweg kommt, am Sonnabend durch ein 3:0 gegen Lübeck vorübergehend Platz eins übernommen hatte, kehrten die Oldenburger (26, 60) 26 Stunden später an die Spitze zurück. Die drittplatzierten Flensburger (26, 51) ließen am Sonntag durch ein 1:1 im Heimspiel gegen den FC St. Pauli II erneut Punkte liegen.

Im Duell mit dem abgeschlagenen Tabellenletzten geriet der VfB nie in die Gefahr, den Negativtrend des Osterwochenendes auszudehnen. In der 14. Minute vollendete Ibrahim Temin auf Vorlage von Kapitän Thorsten Tönnies einen Konter zur Führung der Gastgeber. Kifuta Kiala Makangu erhöhte mit einem sehenswerten Treffer (31. Minute). Der Torjäger nahm einen langen Ball gekonnt an und verlängerte ihn im Flug zum 2:0.

Nach dem Seitenwechsel stellte Temin, der in der Schlussphase der ersten Halbzeit noch zwei sehr Chancen vergeben hatte (42., 45.+1), die Weichen nach einer Vorlage von Ivo Tomas per Kopfball endgültig auf Sieg (47.). Wenig später vergab Kevin Samide bei einem schnellen Angriff über Tönnies das 4:0 (55.), machte es aber nur 180 Sekunden später besser, als er einen Konter mit einem energischen Schuss aus etwa zehn Metern ins rechte untere Toreck abschloss (58.).

Direkt im Anschluss an eine weitere ausgelassene Chance von Temin erzielte Franko Uzelac nach einer Ecke per Kopfball das 5:0 (63.). Hätten Tönnies, Temin (beide 69.), der zur zweiten Halbzeit für Kifuta eingewechselte Max Wilschrey (78.), Kamen Hadzhiev, Joshua Adomako (beide 79.) und wiederum Tönnies (82., 84.) ihre Möglichkeiten konsequent verwertet, wäre es ein Debakel für den überforderten und am Ende völlig entkräfteten Aufsteiger geworden. Es traf aber zunächst nur Florian Stütz (83.), ehe Kapitän Tönnies doch noch zu seinem Treffer kam (87.).