Wildeshausen - Eine unglückliche 21:22 (10:11)-Niederlage kassierte die weibliche A-Jugend der HSG Harpstedt/Wildeshausen in der Handball-Landesliga im Auswärtsspiel beim bisher sieglosen Tabellenletzten SG Luhdorf/Scharmbeck. „Es ist eine sehr ärgerliche Niederlage, doch passte in dieser Partie einfach nichts zusammen, denn bereits beim Aufwärmen verletzte sich Torhüterin Christine Martinkowski, und so hatte ich auf der Torwartposition keine Alternative mehr“, fasste HSG-Trainer Udo Steinberg die Begegnung zusammen.

Zu Beginn führten die Gastgeberinnen schnell mit 3:0 und blieben bis zum 6:3 (7.) am Drücker. Es dauerte einige Zeit, ehe die Steinberg-Sieben endlich in Schwung kam und sich mit 7:6 (14.) die erste Führung sicherte. Nach einem vergebenen Strafwurf setzten die Gastgeberinnen nach und holten sich mit 8:7 die Führung zurück.

Nach deutlichen Worten des HSG-Trainers in der Kabine lief das Spiel der Gäste etwas flüssiger, und sofort stellten sich die Torerfolge ein. Als Inken Schaper dann das 16:13 (39.) erzielte, schien die HSG endlich in der richtigen Spur zu sein. Doch erneut waren es leichte Fehler, darunter zwei vergebene Strafwürfe und ein Konter, die den Gegner wieder stark machten. So übernahmen die Gastgeberinnen drei Minuten vor dem Ende erneut mit 21:20 die Führung und verteidigten diesen Vorsprung bis zum Abpfiff.