ABBEHAUSEN - Die B-Juniorinnen des TSV Abbehausen starteten in die Fußball-Bezirksligasaison mit einer 0:3 (0:2)-Niederlage. Sechs Spielerinnen mussten altersbedingt durch Akteurinnen des Jahrganges 1996 ersetzt werden. Dennoch lief es gegen den Gastgeber Post SV Oldenburg spielerisch zufrieden stellend. Was aber fehlte, war die Cleverness beim Verwerten der vielen Chancen.

Hinzu kam, dass die Gastgeber früh mit 1:0 führten (7.) und schon nach 26 Minuten auf 2:0 erhöhten. Fortan konterte der Post SV, während auch nach der Pause der TSV Abbehausen trotz eines Sturmlaufes nicht zum wichtigen Anschlusstor kam. In der 66. Minute passten die Gäste nach einem gegnerischen Freistoß nicht auf und kassierten per Abstauber das alles entscheidende 0:3.

Für Trainer Sascha von Minden war es eine völlig unnötige Niederlage. „Zwei dumme und frühe Fehler zum 0:2 waren ärgerlich, weil wir gut gespielt haben“, so der Trainer des TSV.

Im zweiten Punktspiel der Saison gegen die SG Warsingsfehn/Veenhusen klappte es erheblich besser. Mit 7:1 (3:0) wurde das Heimdebüt überzeugend gewonnen. „Die frühen Treffer haben für die notwendige Ruhe gesorgt nach der unnötigen Niederlage in Oldenburg. Im Abschluss war die Mannschaft konzentriert“, freute sich Trainer Sascha von Minden. Nach sieben Minuten führte der TSV schon mit 2:0 durch einen Doppelschlag von Anni Luga. Alkje Dettmers machte es ihr nach und traf vor und nach der Pause zum entscheidenden 4:0 (35., 53.).

Innerhalb einer Minute glänzten Kristin Schiller und Samentha Müller mit zwei erfolgreichen Sololäufen zum 6:0 (64., 65.). Nachdem Anni Luga ihren dritten Treffer zum 7:0 markierte (76.), konnte das Ehrentor der Gäste zum 1:7 (78.) verschmerzt werden.

Im Bezirkspokal setzte sich der TSV Abbehausen mit 4:1 (3:1) gegen den FSV Jever durch. Per Elfmeter nach Foul an Anni Luga brachte Annika Büsing des TSV in Führung (9.) Nadine Schiller nach sehenswerter Kombination mit Luga zum 2:0 (27.) und Luga selbst nach Eckball von Kristin Schüler zum 3:0 (29.) sorgten für die Entscheidung.

Zwar verkürzte Jever auf 1:3 (29.), doch auch einige Umstellungen beim TSV nach der Pause stoppten die Überlegenheit nicht. Als Alexa Kasper das 4:1 markierte (64.), war der Pokalsieg perfekt.