Wardenburg - „Bange ist uns nicht“, sagt Jan Majewski, Trainer des SV Tungeln. Seine Mannschaft wird häufig von den Trainerkollegen der Kreisliga erwähnt, wenn die Frage nach Abstiegskandidaten gestellt wird. „Wir finden die Außenseiterrolle gar nicht so schlecht“, betont Majewski. So hätte sein Team prinzipiell auch überhaupt keinen Druck. „Wir können alles Positive mitnehmen und vielleicht für manche Überraschung sorgen“, freut sich der Tungelner Coach auf die neue Spielzeit.

Auch wenn er während der Sommerpause einen ganzen Haufen neuer Spieler integrieren musste, hat Majewski nach eigenen Aussagen eine „geschlossene und homogene Truppe“ am Start, was eine Stärke des SVT ausmacht. Zu ihrem ersten Punktspiel empfangen die Tungelner am Sonntag (11 Uhr) den VfL Wildeshausen II – gespielt wird wegen des Sportplatzneubaus weiterhin in Littel.

Nicht weniger als 13 Neuzugänge vermeldete der VfR Wardenburg. Diese zu integrieren, war keine leichte Aufgabe für VfR-Trainer Darius Mandok, zumal die meisten Spieler aus dem Nachwuchsbereich oder von unterklassigen Teams kamen. „Sie müssen sich noch an die Kreisliga gewöhnen“, sagt Mandok.

Zusätzliches Problem: Mit Dennis Beckmann (SSV Jeddeloh) und Christian Koschewitz (Tungeln) haben zwei Leistungsträger den Verein verlassen, „die sehr schwer zu ersetzen sind“, so der VfR-Coach. Da außerdem die Kreativspieler Benjamin Cordoni und Sven Hörnlein verletzungsbedingt noch länger ausfallen, befürchtet Mandok, „dass wir erst spät zu unserer wahren Stärke finden werden“. Dabei warten direkt nach dem Auftaktspiel in Stenum (Sonntag, 15 Uhr) mit Hürriyet, Tungeln, Berne und Colnrade gleich vier Duelle gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf.