Elsfleth - Wie haben die Verbandsliga-Handballer des Elsflether TB das 32:35 bei der HSG Wilhelmshaven verkraftet? Am Sonntag um 15 Uhr gibt die Mannschaft von Trainer Ulrich Adami die Antwort. Um 15 Uhr gastiert die HSG Varel II in der Stadthalle.

Im Aufstiegsrennen hat sich für die Elsflether wenig geändert, weil auch der TvdH Oldenburg verloren hat. Dennoch verpasste der ETB die Chance, sich einen entscheidenden Vorteil zu erarbeiten.

Doch das 32:35 hatte Gründe. Mit Florian Doormann (Kreuzbandriss), Thorben Klostermann (Handbruch) und Malte Janßen (Faserriss) fehlten wichtige Stützen der Abwehr. Dass alle drei weiterhin nicht zur Verfügung stehen, macht die Aufgabe gegen Varel nicht einfacher. Die Gäste besitzen einen wurfstarken Rückraum und könnten Unterstützung aus der Ersten bekommen, die spielfrei ist.

Adami hofft auf eine Trotzreaktion. „Die Spieler müssen zeigen, dass sie einen Hintern in der Hose haben. Ansonsten vergeben wir unsere gute Position im Aufstiegsrennen.“

Am Charakter seiner Männer zweifelt Adami nicht. „Die Niederlage ist bei den Spielern angekommen. Im Training hat die Mannschaft ein anderes Gesicht gezeigt.“ Bei drei ausstehenden Heimspielen in den letzten fünf Partien haben die Elsflether den Oberliga-Aufstieg selbst in der Hand. Zudem hat der Tvd Haarentor das schwerere Restprogramm.