AHLHORN - Es wird das Treffen alter Bekannter: Detlef Blancke, Trainer der Bezirksliga-Fußballer des Ahlhorner SV, tritt mit seiner Mannschaft an diesem Freitag beim VfL Oldenburg II an. Jahrelang hat er für den VfL als Trainer gearbeitet, kennt viele Spieler ganz genau. Der Oldenburger Trainer Steffen Janssen war einst sein Co-Trainer. Derweil hat der VfL Stenum am Donnerstagabend das Nachholspiel gegen den TuS Eversten mit 1:3 verloren.

Blancke will mittlerweile mit dem ASV Punkte sammeln. Das sei gegen Oldenburg schwierig, aber machbar, sagt er. Aufpassen müsse seine Mannschaft auf den VfL-Stürmer Jannis Reichel, der schon fünfmal getroffen hat. „Ein schneller Mann“, so Blancke. Auch im Mittelfeld sei der VfL gut besetzt. „Hinten hat er aber die eine oder andere Schwäche“, sagt der ASV-Trainer. „Der Torwart ist dafür wieder sehr gut.“

Seine Mannschaft müsse defensiv gut stehen, früh stören und gute Konter setzen. So könnten die nächsten Punkte eingefahren werden – auch wenn in Oldenburg auf ungewohntem Kunstrasen gespielt wird. „Der VfL-Rasen ist sehr gut. Da dürfen die Spieler nicht so viel drüber nachdenken“, sagt Blancke.

Seine Mannschaft verlor zuletzt auf eigenem Platz gegen BW Bümmerstede, Oldenburg setzte sich in Stenum durch (3:0). „Der VfL ist sicherlich besser in Schwung“, sagt Blancke, „aber wir können es besser als gegen Bümmerstede.“

Gegen den VfL Oldenburg II kann er sein Team ganz besonders einstellen. Viele Spieler sind ihm schließlich bekannt. „Auf der anderen Seite muss meine Mannschaft das dann auch auf dem Platz umsetzen“, sagt Blancke. Außerdem habe der VfL neue Akteure, die er noch nicht kennt. Beim ASV werden Christoph Benkendorf (verreist) und Nils Specht fehlen. (Freitag, 20 Uhr, Alexanderstraße)

„Wir müssen sehen, dass wir diese individuellen Fehler ganz schnell abstellen. So gewinnst du in keiner Liga der Welt ein Spiel“, sagte Jürgen Hahn, Trainer des VfL Stenum, nach dem 1:3 (0:2) gegen den TuS Eversten. Es war die vierte Niederlage im vierten Saisonspiel. Sein Team war am Donnerstagabend am Kirchweg gerade auf dem Weg, die Partie in den Griff zu bekommen, als sie sich selbst ausbremste. TuS-Spieler Jannik Brandt konnte den Ball nach einer Ecke aus zwei Metern unbedrängt über die Linie schieben (19.). In der 38. Minute rutschte VfL-Torwart Stefan Buss das Leder nach einem Freistoß von Christian Nowak aus den Händen – Maurice Gatzke staubte ab. Dass die Partie zur Pause nicht endgültig entschieden war, verhinderte Buss, indem er einen Foulelfmeter von Nowak hielt (43.).

Nach dem Seitenwechsel bewies der VfL gute Moral. Der in den Sturm vorgerückte Rouven Heidemann spielte den eingewechselten Roy Rother frei: 1:2 (53.). Auch als die Stenumer kurze Zeit später nach einer gelb-roten Karte für Daniel von Seggern nur noch zu zehnt waren, blieben sie überlegen. Einziges Manko: Ihre Torschüssen gingen ein paar Zentimeter am Tor vorbei. So kam das TuS-Team, das in der 88. Minute nach einem Konter durch Denis Bulut zum dritten Mal traf, zu seinem zweiten Saisonsieg.