AHLHORN - „Unser Schirmherr hatte wohl im wahrsten Sinne des Wortes den richtigen Schirm dabei. Die äußeren Bedingungen für unseren Pokalwettkampf hätten nicht besser sein können“, so der Vorsitzende der Sportgruppe für Eisstockschießen in Ahlhorn, Manfred Otten, nach dem Turnier. Schirmherr Axel Janßen, Fraktionschef der Kommunalen Alternative, war nicht mit leeren Händen gekommen: Die Pokale für die besten Teams hatte er gestiftet. Nach einem „Stock heil“ ging es in den Wettkampf.

Zum 22. Mal war zu der Veranstaltung eingeladen worden; 24 Teams waren am Sonnabend auf dem Dorfplatz in Ahlhorn dabei. „Die Teilnehmerschar beweist seit 1986, dass eine solche Randsportart auch in Norddeutschland gut ankommt“, meinte Otten eingangs. Wie begeistert die fünfköpfigen Teams bei der Sache waren, verrieten die Aufschreie, wenn ein ganz besonderer Wurf gelang.

Auf Platz eins der Turnierwertung landete der Siedlerbund Ahlhorn mit 1800 Punkten – knapp vorm Kegelverein Pudeljäger (1790). Auf Rang drei kam der Verein für Lebensqualität I (1580). Janßen konnte sich dabei quasi selber gratulieren, hatte er doch im Team aktiv mitgewirkt. In der Einzelwertung wurde Helmut Bilger bei den Männern als bester Eisstockschütze (900 Punkte) gefeiert. Die Wertung der Damen führte Synka Abele (630) an. Nur Maria Ostmann erreichte ein besseres Ergebnis (810), kam aber nicht in die Wertung, weil sie zur Eisstockgruppe gehört.

Mit einem gemütlichen Beisammensein klang die gut besuchte Veranstaltung aus. Im Dorfgemeinschaftshaus hatten die Frauen der Eisstockgruppe mit selbstgebackenem Kuchen bewirtet. Getränke und etwas für den kleinen Hunger gab es auf dem Dorfplatz am Pavillon.