AHLHORN - Für die Faustballfrauen des Ahlhorner SV II lohnte sich die Fahrt nach Solingen am gestrigen Sonntag nicht so wirklich. Sie verloren beide Spiele und gewannen nur einen Satz. Der berufsbedingte Ausfall von Sarah Meyer war dabei nicht zu kompensieren. Im Kampf um den Klassenerhalt brauchen die ASV-Frauen aus den noch ausstehenden Spielen gegen Schlusslicht Leverkusen und Spenge einen Sieg, um nicht auf die Hilfe der Konkurrenz angewiesen zu sein.

Ohligser TV – Ahlhorner SV II 3:0 (11:5, 14:12, 11:4). „Sarah Meyer fehlte an allen Ecken und Enden“, brachte es ASV-Schlagfrau Katharina Carl auf den Punkt. So kamen die langen Angriffsbälle der Gegnerinnen zu selten wieder ins Spiel zurück. Zudem gab es Abstimmungsprobleme im Zuspiel. Lediglich im zweiten Satz hielten die ASV-Frauen, bei denen Celina Minx einen guten Einstand feierte, energisch dagegen. Als der Satzausgleich verpasst worden war, war es auch um den letzten Widerstand geschehen.

Ahlhorner SV II – SV Düdenbüttel 1:3 (4:11, 6:11, 11:8, 7:11). An Friederike Rykena, die in diesem Match zu ihrem Debüt im Frauenbereich kam, lag es nicht, dass auch diese Partie verloren wurde. Die Nachwuchskraft wusste durch gute Angaben zu gefallen. Vornehmlich die halblangen Bälle waren es, die dem ASV in diesem Match zum Verhängnis wurden. Wieder einmal wurde deutlich, dass der Minikader für diese Mannschaft auf Dauer nicht ausreicht, um in dieser Liga ein gewichtiges Wörtchen mitzureden.

ASV: Karen Macke, Katharina Carl, Kirsten Brand, Britta Neuenfeld, Celina Minx, Friederike Rykena.