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Faustball-Bundesliga Der Frauen Titelverteidiger Ahlhorn freut sich auf Derbys


Spielertrainerin bei Ahlhorn: Janna Köhrmann
Spille

Spielertrainerin bei Ahlhorn: Janna Köhrmann

Spille

Ahlhorn - Für drei Landkreis-Teams ist die Anreise zum ersten Spieltag der Faustball-Bundesliga der Frauen auf dem Feld eine kurze. Der SV Moslesfehn und Aufsteiger Wardenburger TV sind am Sonntag, 2. August, ab 11 Uhr beim Ahlhorner SV zu Gast.

Ahlhorner SV

Dass sie in diesem Jahr die Gejagten sein würden, damit hätten die Ahlhornerinnen zu Beginn der vergangenen Spielzeit sicherlich nicht gerechnet. Nach dem DM-Titel in Kellinghusen klappte es unter dem Hallendach zudem mit der Bronzemedaille. Dort dabei war noch Pia Neuefeind, die nun aber zum TV Unterhaug­stett zurückkehrt.

„Wir freuen uns, dass es jetzt endlich mit der verkürzten Saison losgeht. So haben wir wieder ein Ziel vor Augen“, meint Ahlhorns Spielertrainerin Janna Köhrmann. Vorgenommen hat sich ihr Team für die Feldsaison die Teilnahme an der DM. „Als Titelverteidiger wollen wir das natürlich wieder schaffen“, sagt sie. Einfach werden es die gegnerischen Teams dem ASV aber kaum machen. „Gegen Moslesfehn haben wir in der vergangenen Feldsaison nicht gewinnen können. Und Wardenburg ist zwar Aufsteiger, hat aber dennoch eine sehr talentierte Mannschaft“, schildert Köhrmann.  Der Kader der Ahlhornerinnen bleibt im Wesentlichen gleich im Vergleich zur Hallensaison: Im Angriff spielen Imke Schröder, Tokessa Köhler-Schwartjes und Nachwuchstalent Jordan Nadermann. Im Zuspiel stehen Köhrmann und Felicia Gißler, die nach einem Kreuzbandriss aber noch nicht durchspielen könnte, bereit – und in der Abwehr Sarah Reinecke und Michaela Grzywatz.

SV Moslesfehn

„Da wir keine Vorbereitungsturniere hatten, ist es super schwer einzuschätzen, wo wir stehen“, meint Trainer Till Oldenbostel. Daher sei das Team froh, dass es sich die Gegner erst einmal anschauen könne, bevor es in Spiel zwei selbst eingreift. „Wardenburg ist ja neu in der Liga, die werden mit ordentlich Adrenalin antreten. Vielleicht ist das bis zum Spiel gegen uns schon ein bisschen verflogen. Das könnte ein Vorteil für uns sein“, überlegt Oldenbostel.

Ziel der Moslesfehner ist der Einzug in die zweite Runde. „Wir wollen in Brettorf auf jeden Fall mitspielen.“ Eines wird beim SV Moslesfehn wie bei kaum einem anderen Team so groß geschrieben: Kontinuität. Auch zur Feldsaison – bereits die 21. in Folge für die „Mossis“ – gibt es sowohl auf als auch neben dem Spielfeld keine Veränderungen. Sabine Grüning, Marisa Meyer, Marleen Schmertmann, Karen Meyer, Nane Ahrens und Michele Werth sind wieder dabei.

Wardenburger TV

Die Zahl der Bundesliga-Mannschaften aus dem Landkreis Oldenburg wächst: Nach Ahlhorn, Moslesfehn und Brettorf gehört nun auch der Wardenburger TV zur Beletage des Frauenfaustballs und sorgt für ein Landkreis-Quartett. Nach einigen gescheiterten Versuchen bei den Aufstiegsspielen kann die Abteilung, die vor 20 Jahren wieder zum Leben erweckt wurde, sich nun auf Duelle mit der Erstligakonkurrenz freuen. „Die Vorfreude auf unseren ersten Spieltag steigt täglich, an dem wir mit zehn Spielerinnen an den Start gehen wollen“, verrät Angreiferin Sabrina Rohling.

„Unser Ziel ist es, ordentlich Gegenwind zu verursachen, denn als Neuaufsteiger gehen wir nicht als Favorit in die Partien. Trotzdem wollen wir unter Beweis stellen, dass wir nicht zu unterschätzen sind“, meint Rohling. Neben dem Stammpersonal der vergangenen Jahre kann der WTV dabei auch auf die erfolgreichen Spielerinnen der derzeitigen U-18-Mannschaft zurückgreifen. Im Angriff spielen Sarah Lücken, Anna Carstens und Sabrina Rohling, im Zuspiel Diana Piehler, Wiebke Langer und Mareike Glunde. Auch die Abwehr ist mit Natalie Hörnlein, Jana Büsselmann, Lenya Wöbken und Alissia Oetjen gut besetzt. Auf Abwehr-Routinierin Saskia Büsselmann und Trainer Jörn Büsselmann müssen die Wardenburger am ersten Spieltag urlaubsbedingt verzichten. Julian Schödler wird das Team daher am Sonntag betreuen.

Gloria Balthazaar
Gloria Balthazaar Redaktion Wildeshausen
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