AHLHORN - AHLHORN/GRA - Jeanette Keller (10) und Valeria Nagel (11) sitzen auf dem Boden der Ahlhorner Sporthalle am Lemsen und feuern ihre Vereinskameradinnen vom Ahlhorner SV während des Mini-Turniers begleitet von rhythmischen Klatschen an. Seit einem Jahr spielen sie Faustball im Verein, weil es „Spaß macht“. Und weil sie Trainerinnen wie Edda Meiners oder ihre Tochter Janna haben, die nicht nur „immer nett“ sind, sondern ihnen „mittwochs immer und freitags manchmal“ alle Kniffe „gut erklären“, damit sie vielleicht irgendwann einen Titel gewinnen können. Deshalb guckt Edda Meiners bei dem bis zehn Jahre alten Nachwuchs genau hin. „Das Wichtigste ist, dass die Kinder die Techniken, die sie im Training erlernen, auch umsetzen. Aus diesem Grund ist ein Turnier auf kleinen Feldern mit nur vier Spielern auf jeder Seite für die Kinder fördernd. Die Zahl der Ballkontakte ist nun einmal höher“, sagt sie. Die ist nun einmal Grundvoraussetzung für den Spaß am Faustball. Der geht

Jeanette und Valeria aber wohl noch lange nicht verloren, auch wenn sie zum Beispiel liebend gerne Fußball spielen – aber nicht im Verein. Am Wochenende, sagen sie, könnten sie ja nicht spielen. Denn Faustball gehe nun einmal vor.