AHLHORN - „Wir haben Ihren Antrag auf Stützpunktförderung 2011 positiv beschieden. Sie sind damit anerkannter Stützpunktverein 2011 im Bundesprogramm ,Integration durch Sport “. So lautet die Einleitung in der Mail, die Ludger Stratmann, erster Vorsitzender der Fußballabteilung im Ahlhorner Sportverein (ASV), im Januar vom Landessportbund Niedersachsen erhielt.
Am Dienstag hielt der erste Vorsitzende auch die Urkunde dazu in der Hand. Geliefert wurde auch das entsprechende Banner, das am Abend stolz präsentiert wurde. „So wirklich haben wir gar nicht damit gerechnet, in das Programm aufgenommen zu werden“, sagte Stratmann. Im Herbst habe er einen Antrag auf Aufnahme in das Förderprogramm gestellt. Ende Januar kam die Antwort, dass der ASV einer von 41 Vereinen sei, die 2011 in das Programm aufgenommen wurden.
Das Programm „Integration durch Sport“ wird vom Deutschen Olympischen Sportbund getragen, gefördert vom Bundesministerium des Innern und unterstützt vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Umgesetzt wird das Programm durch den Landessportbund Niedersachsen. An erster Stelle steht die Integrationsarbeit seiner Sportvereine. Zielgruppenspezifische Sportveranstaltungen, pädagogische Arrangements in integrativen Sportgruppen, außersportliche Angebote sowie die Verknüpfung von Sport und Bildungsangeboten sind das Ziel.
Mit dem Projekt „Dreier-Kette“ hatte sich die ASV-Fußballabteilung beworben. „Unser Projektvorhaben richtet sich an Jugendliche und die hiesigen Schulen, mit denen wir zusammenarbeiten wollen“, erklärte Stratmann. Vor dem großen Migrationshintergrund in Ahlhorn ist es ein übergreifendes Projektvorhaben.
Ab sofort kann der ASV in den Genuss besonderer Förderungen und Unterstützung kommen. Dazu gehören Seminare für die Trainer und Betreuer, die Sichtung der Jugendlichen und Integration sowie Maßnahmen zur Freizeitgestaltung.
Bereits am 26. März startet die erste Projektmaßnahme zunächst für Trainer und Betreuer beim Landessportbund in Verden. Am 5. Juni geht es mit den Jugendlichen in den Ahlhorner Schulen weiter.
