AHLHORN - Klaus Ebel nimmt es mit Galgenhumor. „So viele seit der Winterpause noch ungeschlagene Mannschaften hat es noch nie gegeben“, sagte der Trainer der Bezirksliga-Fußballer angesichts der durch viele Ausfälle deutlich verlängerten Winterpause. Spaß hat er daran nicht mehr. „Jetzt reicht es langsam“, bestätigt er und hofft, dass das für Sonntag angesetzte Heimspiel im Hans-Jürgen-Beil-Stadion ausgetragen werden kann. Ab 15 Uhr soll der Ahlhorner SV dort auf den TV Esenshamm treffen. Etwas besser hat es Uwe Hammes, Trainer des VfL Stenum. Seine Mannschaft ist bereits an diesem Freitag beim VfL Oldenburg II zu Gast – und der spielt im Stadion an der Alexander­straße auf Kunstrasen. Damit dürfte dort um 20 Uhr der Anpfiff ertönen.

Die Ahlhorner belegen mit 19 Punkten den zwölften Tabellenplatz. Der TV Esenshamm, der zwei Punkte weniger aufweist, hat ein Spiel weniger absolviert als der ASV und belegt Rang 13. „Es ist sicher nicht glücklich, mit einem so wichtigen Spiel und mit so wenig Vorbereitung in den zweiten Saisonteil zu starten. Andererseits haben wir noch sehr viele wichtige Spiele. Daran müssen wir uns gewöhnen“, sagt Ebel. Er hofft, dass er am Sonnabend mit seinem Team noch einmal im Stadion trainieren kann. „Fußballerisch konnten wir ja noch gar nichts machen.“ Derzeit sind die Plätze aber noch gesperrt. Fehlen wird ihm Zugang David Corssen (Bänderriss).

Stenums Trainer Hammes muss in Oldenburg auf den verletzten Torhüter Stefan Buss verzichten. Für ihn wird Marco Scheffler zwischen den Pfosten stehen. Der Torwart und seine Vorderleute müssen sich auf ehrgeizige und motivierte Gastgeber einstellen. Sie haben am vergangenen Wochenende bereits ein Punktspiel absolviert, das sie trotz 44-minütiger Unterzahl mit 3:1 gegen Frisia Wilhelmshaven gewannen. Sie hoffen, dass sich die vorhandene Spielpraxis als Vorteil erweist. „In der zweiten Hälfte haben wir sehr gut über außen gespielt, daran gilt es anzuknüpfen”, erklärt VfL-Trainer Stefan Lang, wie sein Team die Stenumer bezwingen will.