AHLHORN - Unter dem Motto „Der wilde Westen“ fand der diesjährige Orientierungsritt des RV Ahlhorn statt. Start- und Zielpunkt war dabei der Turnierplatz am Lemsen. Fünf Zweierteams, darunter sogar eine Fahrradgruppe, wagten sich auf die knapp zwölf Kilometer lange Strecke. Alle waren passend zum Motto als Indianer oder Cowboys verkleidet, einige hatten sogar nicht davor halt gemacht, die Pferde bunt anzumalen.
Unterwegs mussten die Reiter die Augen offen halten, da einige Fragen zur Umgebung beantwortet werden mussten. Außerdem gab es drei Stopps, an welchen sich die Teilnehmer stärken konnten, aber auch einen Fragebogen rund um das Pferdewissen ausfüllen und einige Geschicklichkeitsspiele absolvieren mussten. So waren vom Pferd aus Plastikbecher mit einer Wasserpistole abzuschießen, ein wildes Schaukelpferd mit dem Lasso einzufangen oder abzuschätzen, wie groß die Menge von einem Kilogramm Heu ist.
Beim abschließenden Grillen wurden schließlich die Gesamtergebnisse bekannt gegeben: Zum großen Erstaunen aller Beteiligten hatte am Ende das Fahrradteam mit Hanno Wennekamp und Keno Toben am meisten Punkte gesammelt und konnte sich über den Sieg freuen. Der zweite Platz musste wegen Punktgleichheit durch ein Stechen ermittelt werden. Hier holten sich dann Birte Feye und Nina Brüning den wichtigen Zusatzpunkt und verwiesen Silke Thimm-Maurer und Sabine Syassen auf den dritten Platz. Auf dem vierten und fünften Platz folgten Stefanie Ricklefs und Rieka Poppe sowie Carmen Jakobi und Rieka Köhne, die beiden jüngsten Teilnehmer.
Letzteres Team gewann dafür den Ehrenpreis für die schönste Kostümierung. Und das gegen starke Konkurrenz – schließlich hatten sich alle Teams sehr viel Mühe gegeben.
