AHLHORN/WARDENBURG - Die Faustballschülerinnen des Ahlhorner SV und die Schüler des Wardenburger TV haben bei den Norddeutschen Meisterschaften nachhaltig deutlich gemacht, dass sie ganz heiße Kandidaten für die Deutschen Titelkämpfe sind: In Hamm sicherten sie sich jeweils den Titel und damit die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften, die am letzten August-Wochenende in Kellinghusen (Schleswieg-Holstein) stattfinden.

Geprägt waren die Titelkämpfe in Hamm von teilweise fast irregulären Bedingungen. Während am Sonnabend ein Spielbetrieb noch halbwegs möglich war, litten die Begegnungen des Sonntags unter starken Regenfällen. Da der Platz das Wasser nur schlecht aufnahm, kam an diesem Tag kaum noch ein gutes Spiel zustande.

Die Mädchen aus Ahlhorn diktierten in der Regenschlacht von Beginn an das Geschehen. Ohne Satzverlust holten sie sich mit Siegen über Schneverdingen (11:8, 11:7), Dinslaken (11:8, 11:4) und Bochum (11:6, 11:6) den Sieg in der Vorrunde und zogen direkt ins Halbfinale ein. Hier konnte auch der TSV Essel die Ahlhornerinnen nicht am souveränen Einzug ins Finale hindern (11:7, 11:9).

Im Finale trafen dann Sarah Reinecke, Kathrin Siebler, Franziska Overberg, Frederike Rykena, Jaqueline Zaddach und Reem Sammouri auf den Niedersachsenrivalen TSV Bardowick, der die zweite Vorrundengruppe domimiert hatte. Aber auch der TSV konnte die Ahlhorner Mädche nicht aufhalten. Durch einen 2:0-Sieg (11:9, 11:9) holten sie sich den Titel. Zur DM werden sie von Bardowick und dem TSV Essel begleitet, der das Spiel um Platz drei gegen Leverkusen gewann.

Ohne Spielverlust überstanden auch die Jungen des Wardenburger TV die Vorrunde der Regionalmeisterschaft in Hamm. Allerdings mussten die WTVer in drei Spielen über die volle Distanz von drei Sätzen gehen. Letztlich fielen die Erfolge über den SV Düdenbüttel (11:2, 10:12, 11:6), Westfalia Hamm (11:4, 8:11, 11:7), ESV Wuppertal (11:6, 10:12, 11:7) und Sparta Bilk (11:0, 11:4) aber mehr oder weniger klar aus.

In allen Spielen wurde dabei deutlich, dass der WTV überlegen war, so lange er konzentriert und entschlossen zu Werke ging. Kam es zu Umstellungen und zu Nachlässigkeiten, hielten die Konkurrenten mit. In den entscheidenden Phasen aber besannen sich Hergen Otten, Kevin Büsselmann, Tobias Koslik, Julian und Lucas Schödler sowie Thorsten Hermes auf ihr Können und entschieden die Partien für sich.

Durch die Erfolge hatten die Wardenburger den direkten Einzug in die Vorschlussrunde geschafft. Hier war auch der TB Bösperde kein ernsthaftes Hindernis. Die Mannschaft von Trainer Thorsten Büsselmann bot ihre beste Leistung des Wochenendes (11:7, 11:5).

Zum Finale musste das Team dann nicht mehr antreten, da der SV Düdenbüttel angesichts der Platzverhältnisse und der vielleicht auch geringen Siegchancen verzichtete. Als drittplatziertes Team der Meisterschaften wird der SV Armstorf diese Region bei der DM vertreten.