Brettorf - Groß war der Jubel nach dem verwandelten Matchball: Die Faustballerinnen des Ahlhorner SV gewannen am Sonntag das Hallenfaustballturnier in Brettorf. Im Finale bezwang die Mannschaft von Trainerin Edda Meiners Bundesligakonkurrent SV Moslesfehn in 2:1 Sätzen mit 7:11, 11:7 und 11:9. 13 Teams von der Bezirksoberliga bis zur 1. Bundesliga hatten teilgenommen.

Moslesfehn fand im Finale besser in die Partie, während sich auf Ahlhorner Seite die Abwesenheit von Abwehrspielerin Annika Lohse (steht nicht mehr zur Verfügung) in der teilweise fehlenden Kompaktheit bemerkbar machte. Der zweite Durchgang verlief sehr offen, doch am Ende setzte sich der ASV durch. Auch im dritten Satz begegneten sich die Teams auf Augenhöhe, und Kleinigkeiten gaben am Ende den Ausschlag zugunsten des Ahlhorner SV.

In der Gruppenphase hatten sich beide Teams noch unentschieden voneinander getrennt und das SVM-Team von Trainer Frank Kannegießer die Gruppe vor Ahlhorn für sich entschieden. Insgesamt boten beide Finalisten im Turnierverlauf ansprechende Leistungen, haben jedoch bis zum Saisonbeginn am ersten Novemberwochenende noch einiges zu tun.

Den dritten Platz erspielte sich die zweite Vertretung vom SV Moslesfehn (Bezirksoberliga) gegen den Bundesligisten TSV Schülp durch ein 11:9. Die Moslesfehnerinnen absolvierten ein starkes Turnier und sorgten mit ihrem Viertelfinalsieg über Bundesligist und Titelverteidiger MTSV Selsingen (14:12 und 11:6) für die größte Überraschung. Im Halbfinale unterlag Moslesfehn II gegen Moslesfehn I trotz guter Leistung mit 9:11 und 5:11.

Der Ahlhorner SV hatte sich im Semifinale mit 11:7, 11:7 gegen den TSV Schülp behauptet. Zuvor im Viertelfinale waren die Ahlhornerinnen auf die Bundesligakolleginnen vom TV Brettorf getroffen. Brettorf hielt gegen den Favoriten gut mit, womit nach einer schwachen Vorrunde nicht unbedingt zu rechnen war. Am Ende hieß es 13:11 und 11:8 für den ASV.