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NWZonline.de Sport

Diese Fahrer streiten um das Gelbe Trikot

17.07.2019

Albi Emanuel Buchmann zeigt bislang keine Schwäche, Geraint Thomas und Egan Bernal haben sich in Stellung gebracht. Die Favoriten im Kampf um den Gesamtsieg der Tour de France starten unter verschiedenen Vorzeichen in die Pyrenäen (Platzierung in Klammern).

Das Gelbe Trikot hat der französische Publikumsliebling Julian Alaphilippe bei dieser Tour schon einmal abgeben müssen – und schnell zurückerobert. Im Anstieg konkurrenzfähig, in den Abfahrten risikofreudig: Die Rivalen müssen sich anstrengen, um ihm das Maillot Jaune zu entreißen. Dass er es bis Paris trägt, ist aber unwahrscheinlich.

Geraint Thomas (2.)

Vor der Tour war an der Form des Walisers Geraint Thomas gezweifelt worden, ein Sturz bei der Tour de Suisse schien seine Siegchancen zu mindern. Bei der bislang einzigen Bergankunft an der Planche de Belles Filles brachte Thomas dann alle Zweifler zum Schweigen. Der Titelverteidiger genießt das Vertrauen im Ineos-Team und gilt als Top-Favorit auf den Triumph.

Egan Bernal (3.)

Die Stimmungslage im Tour-Peloton war vor dem Start relativ eindeutig: Egan Bernal gewinnt. Der 22-jährige Bergfloh hat trotz einer Verletzung im Frühjahr überzeugt. Die Sky-Nachfolgemannschaft Ineos ernannte den Kolumbianer zum Co-Kapitän von Thomas. Bernal galt als der Stärkere. In den Vogesen konnte er dem Waliser nicht folgen, aber: Das Hochgebirge ist sein Terrain und diesmal wird die Tour in über 2000 Meter Höhe entschieden.

Das Team Jumbo Visma des Niederländers war mit vier Tagessiegen das bisher prägende Team der Tour. Beinahe unbemerkt von diesen Erfolgen hat sich auch Jumbos Klassementfahrer in Position gebracht. Steven Kruijswijk liegt nur knapp hinter dem Ineos-Duo Thomas und Bernal. Seine wahre Stärke wird sich womöglich in den Pyrenäen am Tourmalet offenbaren.

Emanuel Buchmann (5.)

Was der deutsche Rundfahrtspezialist bisher geleistet hat, ist eindrucksvoll. Emanuel Buchmann fuhr aufmerksam, leistete sich keine taktischen Fehler und zeigte am Berg seine Klasse. Seine Leistungen nötigten auch Thomas großen Respekt ab. Der Ravensburger vom deutschen Team Bora-Hansgrohe legte in der Vorbereitung besonderen Fokus auf das Training in der Höhe. Sollte sich das auszahlen, kann er seine Position durchaus halten.

Der kleine Kletterer aus den kolumbianischen Anden gilt in den Bergen als einer der stärksten Fahrer im Peloton. Seine Fähigkeiten haben ihm einen Sieg beim Giro und drei Tour-Podestplätze beschert. Findet Quintana in den Pyrenäen und Alpen zu alter Stärke, ist er Anwärter auf Gelb.

Thibaut Pinot (11.)

48 Mal stand Thibaut Pinots Name im Anstieg zur Planche des Belles Filles auf der Straße. Die Begeisterung schien Frankreichs Hoffnung zu beflügeln – bis zum Montag. Nach einer bis dahin eindrucksvollen Darbietung wurde Pinot ein Opfer der Windkante. Ob Pinot diese Hypothek wieder wettmachen kann, ist fraglich, ein Podestkandidat bleibt er gleichwohl.

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