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NWZonline.de Sport

Alpine wollen drei Medaillen

04.02.2011

GARMISCH-PARTENKIRCHEN Zwei WM-Siege in Val d’Isere, dreimal Olympia-Gold in Vancouver – und jetzt kommen die ersehnten Heim-Weltmeisterschaften. Bei den nach 1978 zweiten Titelkämpfen der Alpinen in Deutschland wollen Maria Riesch, Viktoria Rebensburg und Kathrin Hölzl das Publikum begeistern. „Wir hatten vor Jahren die Vision, zu den Top-Sportarten in Deutschland zählen zu wollen. Mit der WM vor zwei Jahren und Olympia 2010 haben wir gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagte Alpin-Direktor Wolfgang Maier vor der WM vom 7. bis zum 20. Februar in Garmisch-Partenkirchen.

Doch nicht nur für den Alpin-Sport soll geworben werden. Mit Blick auf die Olympia-Vergabe am 6. Juli in Südafrika steht die Gemeinde auch im Fokus der Münchner Bewerbung für 2018. Die Entscheidung über die Winterspiele haben Riesch & Co. aber nicht im Sinn, wenn sie in den Rennen auf Kandahar und Gudiberg um ganz besondere Medaillen kämpfen.

„Eine Heim-WM ist für einen Sportler mit das Größte“, sagte Riesch, die sich eine Goldmedaille wünscht. Riesenslalom-Titelverteidigerin Kathrin Hölzl traut ihr noch mehr zu: „Maria kann in jeder Disziplin eine Medaille holen.“ „Eine gewisse Anzahl von Medaillen wird erwartet. Wir haben uns auf drei festgelegt. Angepeilt sind zwei bei den Frauen und eine bei den Männern“, sagte Maier.

Nachdem die Olympiasiegerinnen Riesch und Rebensburg den DSV zur alpinen Nummer eins der Winterspiele machten, sind die Deutschen die Gejagten. Zumindest bei den Frauen, wo vor allem Riesch-Freundin Lindsey Vonn (USA) zuschlagen will. Sie hatte im Training eine Schrecksekunde zu überstehen, als sie stürzte, mit dem Kopf aufschlug und regungslos liegenblieb. Nach einer Computer-Tomographie gab es Entwarnung: Vonn kann bei den Weltcup-Rennen am Wochenende in Zwiesel ebenso starten wie bei der WM.

Dagegen steht und fällt bei den Männern nach dem Verletzungs-Aus von Stephan Keppler wohl alles mit Felix Neureuther. Zwar ist der 26-Jährige im WM-Winter noch ohne Podestplatz, fühlt sich aber gut in Form. Und beim Saison-Finale vor einem Jahr holte er sich auf seinem heimischen Gudiberg den Sieg. Der letzte WM-Titel eines DSV-Herren, den Hansjörg Tauscher in der Abfahrt holte, liegt schon 22 Jahre zurück.

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