Unter die Bäcker geht der ehemalige Fußball-Profi von Werder Bremen, Jonny Otten: Er gibt seinen Namen für die neue Kette „Jonnys Backparadies“. Unter dem Titel sollen auch im Landkreis Filialen eröffnet werden. Gemeinsam mit seinem Freund Bernd Würdemann („DEL-Back“) war Otten bei einer Trikotübergabe dabei. Würdemann spendierte einen kompletten Satz für die erste Seniorenmannschaft und das Alt-Herren-Team des VfL Wildeshausen. Otten zeigte sich wie gewohnt schlagfertig: „Wenn einmal Not am Mann ist, springe ich gern ein.“

Alte Zöpfe hat der Kreistag nach den Worten von Landrat Frank Eger abgeschnitten. Einstimmig votierten die Kreistagsmitglieder bei ihrer Sitzung am Dienstag dafür, die Richtlinien für die Würdigung von Verdiensten um den Landkreis Oldenburg zu ändern. Demnach wird der Begriff „Wappenteller“ durch das Wort „Kunstobjekt“ ersetzt. In der nächsten Wahlperiode soll verdienten Mitbürgern eine Keramikvase überreicht werden, geschaffen vom Künstler und Kulturpreisträger Martin McWilliam (Sandhatten). Mit der neuen Ehrengabe werde an die „Tonkunst“ in der Region angeknüpft. Der FDP-Politiker Hans-Jürgen Hespe (Ganderkesee) bestand allerdings darauf, dass auch der Wappenteller weiter als Kunst gilt.

Eine Reihe von Weisheiten gab der Kreistagsvorsitzende Friedrich Harnisch seinen Kollegen in der jüngsten Sitzung des Kreistags mit auf den Weg. Als Landrat Eger den einstimmigen Beschluss zur Großleitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst als „größten kommunalen Zusammenschluss seit der Einrichtung der gemeinsamen Datenverarbeitung“ rühmte, entfuhr es Harnisch: „Und wir können später einmal sagen, wir sind dabei gewesen.“ Noch treffender der Kommentar des Harpstedters zur Sperrzeitenveränderung während der Fußball-WM in Deutschland. „Wer weiß, wie lange es einen Grund zum Feiern gibt“, bewies der Werder-Bremen-Fan hellseherische Fähigkeiten.

Den eisigen Winter hat Gerda Lehmensiek aus Wildeshausen damit verbracht, Socken zu stricken – viele Socken. Aber nicht, um sich einen Vorrat an Fußwärmern zu schaffen, wie die SPD-Ratsfrau sagte. Sondern um die Socken (nicht nur rote waren dabei) für einen guten Zweck zu verkaufen. Die Nachfrage war groß – insgesamt kamen 313 Euro zusammen. Diese Summe spendete sie der Beratungsstelle für Frauen „Donum Vitae“. Die Vorstandsmitglieder Christa Heinermann, Claudia Olberding, Birgit Wobbe und Evelyn Goosmann bedankten sich stellvertretend für die überbrachte Spende. Das Geld soll für die Gruppenarbeit verwendet werden.